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Maxi-male Ausbeute: VfL gewinnt in Frankfurt 2:1

VfL Wolfsburg Maxi-male Ausbeute: VfL gewinnt in Frankfurt 2:1

Es gibt Spiele, die kann man gewinnen, muss man aber nicht – und so ein Spiel hat der VfL am Samstagabend für sich entschieden. Mit 2:1 (1:1) gewann Wolfsburgs Fußball-Bundesligist bei Eintracht Frankfurt, holte dabei bereits seinen dritten Sieg in Folge. Bamba Anderson per Eigentor und Maxi Arnold sorgten vor 44.300 Zuschauern für die VfL-Treffer.

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Schoss den VfL zum Sieg in Frankfurt: Wolfsburgs Youngster Maxi Arnold (l.) erzielte das 2:1.

Bei kaltem Nieselregen war im Frankfurter Stadtwald schön zu beobachten, was modernen Fußball ausmachen kann: Du musst deinen Gegner durch frühes Pressing am Aufbau hindern. Das gelang bis etwa zur 25. Minute den Wolfsburgern, das gelang danach den Frankfurtern, dann schafften es so ab der 60. Minute wieder die Wolfsburger besser – und genau so schwappten die Spielanteile hin und her.

Besonders ansehnlich war das über weite Strecken nicht, denn prickelnde Torraum-Szenen gab‘s eher selten – weil vor der Pause weder der VfL noch die Frankfurter den Schwung nach ihren Toren nutzen konnten.

Der VfL Wolfsburg spielt in Frankfurt: Vor dem Anpfiff testet ein Mann das Netz im Tor.

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Und auch als Wolfsburg in der zweiten Halbzeit mehr und mehr alles im Griff hatte, war immer klar: ein kleiner Zufall, ein glückliches Siegtor – das wäre für den VfL in Frankfurt die maximale Ausbeute. Und so kam es, weil Arnold mal wieder traf und damit ein Spiel entschied, das auch gut hätte unentschieden ausgehen können. Ein bisschen verdient war der Sieg trotzdem – weil der VfL den fürs Pressing nötigen Laufaufwand bis zum Ende durchhielt, während die Lücken bei der Eintracht immer größer wurden.

Und so haben sich die Wolfsburger drei Punkte, den fünften Tabellenplatz und eine sehr komfortable Ausgangsposition erarbeitet. Am Samstag gibt‘s gegen Dortmund ein Spiel, das der VfL vielleicht gewinnen kann. Aber nicht unbedingt muss.

apa

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Der dritte Sieg in Folge: Ricardo Rodriguez (l.) und Naldo freuen sich nach dem Abpfiff – und anschließend mit den Kollegen in der Kabine.

Mit dem 2:1 in Frankfurt den dritten Sieg in Folge gelandet, in der Tabelle auf Platz fünf gesprungen, sich ein bisschen Luft zum Tabellen-Mittelfeld verschafft – der Wolfsburger Fußball-Bundesligist hat nach der peinlichen Derby-Pleite gegen Eintracht Braunschweig viel richtig gemacht. Und hat jetzt am Samstag gegen Ex-Meister Borussia Dortmund ein ziemlich spannendes Heimspiel vor der Brust.

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