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Maxi macht‘s: Der VfL ist im Finale!

VfL Wolfsburg Maxi macht‘s: Der VfL ist im Finale!

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Zum zweiten Mal nach 1995 steht der VfL im Pokalfinale, im dritten Halbfinale in Folge hat’s endlich geklappt! Mit 4:0 (2:0) gewann der Wolfsburger Fußball-Bundesligist bei Drittligist Arminia Bielefeld.

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Unbändige Freude: Der VfL (v. l. Luiz Gustavo, der hier nach seinem Tor gefeiert wird, Naldo, Bas Dost und Kevin De Bruyne) zog mit einem souveränen 4:0 in Bielefeld ins Pokalfinale ein.

Quelle: dpa

Die Tore schossen Maxi Arnold (2), Luiz Gustavo und Ivan Perisic  – und der Verein trifft nun im Endspiel am 30. Mai auf Borussia Dortmund.

Hertha, Bremen, Gladbach: Drei Bundesligisten waren zuvor in Bielefeld gescheitert. Doch der VfL blieb cool. Abgeklärt, konzentriert und vor dem Tor eiskalt – so zogen die Wolfsburger Arminia früh den Stecker. Um die euphorisierten Gastgeber gar nicht in Schwung kommen zu lassen, setzte der VfL auf Ballbesitz und frühes Pressing. Und dann macht‘s der Maxi: Die frühe Führung durch Arnold spielte Wolfsburg zusätzlich in die Karten. Und gerade, als sich der Drittligist von dem Schock erholt hatte und sich bei Wolfsburg der eine oder andere Flüchtigkeitsfehler einschlich, legte Gustavo per Kopf das 2:0 nach – cooler geht’s nicht!

Der VfL Wolfsburg hat das Fußball-Märchen von Favoritenschreck Bielefeld jäh beendet und erstmals seit 20 Jahren wieder das DFB-Pokalfinale erreicht. Mit gnadenloser Effektivität siegte die Mannschaft von beim Drittliga-Spitzenreiter 4:0 (2:0).

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Die zweite Hälfte begann dann mit einem Knalleffekt: Beim Freistoß von Florian Dick musste die Latte retten – und wieder wurde es richtig laut auf der Bielefelder Alm. Aber die Antwort des VfL auf die Angriffe der Arminen, die jetzt etwas offensiver spielten, kam prompt und war brutal. In nur fünf Minuten traf erst Perisic zum 3:0, dann macht‘s wieder Maxi – 4:0, die VfL-Fans sangen „Oh, wie ist das schön“ und „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“.

Die Entscheidung war gefallen. VfL-Coach Dieter Hecking reagierte, nahm Spielmacher Kevin De Bruyne runter, brachte Abräumer Josuha Guilavogui. Das Zeichen: Jetzt nicht’s mehr anbrennen lassen. Und das taten die Wolfsburger nicht. Auch der gebürtige Gifhorner im Bielefelder Angriff, Fabian Klos, konnte sich nicht mehr entscheidend in Szene setzen – der VfL ist im Finale.

tik

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