Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Mauert der Gegner, dann prallt der VfL ab

VfL Wolfsburg Mauert der Gegner, dann prallt der VfL ab

Eigentlich sollte es beim VfL nach dem mühsamen Weiterkommen im DFB-Pokal heißen: den Sieg mitnehmen, den Rest vergessen. Doch vor allem für Manager Klaus Allofs bleibt eine Erkenntnis: Gegen Mannschaften, die nur verteidigen, hat Wolfsburgs Fußball-Bundesligist mitunter wenig Mittel.

Voriger Artikel
„Xaver“ bläst den VfL weg, aber Hecking bleibt cool
Nächster Artikel
„Hecking hat mir viel beigebracht“

Bleiben in letzter Zeit oft hängen: Die Wolfsburger Offensivspieler wie Maxi Arnold (r., gegen Ingolstadts Caiuby) tun sich oft schwer.

Mauert der Gegner, dann prallt der VfL ab. „Wir tun uns gegen Dortmund fast leichter als gegen Ingolstadt“, sagt Allofs etwas flapsig, meint es aber ernst: „Wir haben jetzt öfter schon die Erfahrung gemacht, dass wir uns gegen Mannschaften schwer tun, die tief stehen.“ Gerade zuletzt hatte es da gehapert. „Hinten stehen wir gut. Im Moment ist es vielleicht unsere Schwäche, dass wir fünf, sechs Tore zu wenig gemacht haben“, sagt Trainer Dieter Hecking.

Gegen Ingolstadt wäre es beinahe schief gegangen, weil sich zur schwerfälligen Offensive noch der Schlendrian hinten einschlich. „Dass wir uns einen Gegentreffer eingefangen haben, macht mich richtig sauer. Wir dürfen uns in einer solchen Situation nicht entblößen. Das macht die Aufgabe dann noch schwieriger“, schimpft Allofs - und kritisiert für das 1:0 der Ingolstädter vor allem die Viererkette des VfL: „Ich weiß nicht, ob sie da Abseits in der gegnerischen Hälfte stellen wollte. Solch ein Risiko darf man in diesem Spiel gar nicht eingehen. Das braucht kein Mensch.“

Wie groß die Zweifel am Erfolg waren, verrät Youngster Maxi Arnold: „Nach dem 0:1 habe ich schon gedacht: ‚Ach du Schande.‘ Denn es war für alle Offensivspieler sehr schwierig.“ Hoffnung macht, dass es am Ende gereicht hat. Allofs: „Gut war, dass wir Geduld bewahrt und dann zwingender über die Außen gespielt haben.“

rs

Voriger Artikel
Nächster Artikel