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„Martin Winterkorn hat mich beeindruckt“

VfL Wolfsburg „Martin Winterkorn hat mich beeindruckt“

WAZ-Interview: Der neue VfL-Trainer Steve McClaren lernt fleißig Deutsch – und freut sich auf seinen Start am 1. Juli

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Steve McClaren – der neue Trainer des Fußball-Bundesligisten VfL weilte in dieser Woche wieder in Wolfsburg, um mit den Verantwortlichen des Klubs über die neue Saison zu sprechen. Ein Haus für seine Familie hat er bereits gefunden. McClaren wird nach Braunschweig ziehen. Vor seinem Rückflug sprach McClaren mit den WAZ-Sportjournalisten Engelbert Hensel (r.) und André Pichiri über den Stand der Vorbereitung und seine Deutsch-Kenntnisse.

Quelle: Photowerk (he)

WAZ: Herr McClaren, mit der Verpflichtung von Pierre Littbarski als Assistent ist Ihr Trainerteam komplett. Geht Ihre Arbeit beim VfL jetzt richtig los?
McClaren: Die ging bereits in dem Moment los, als ich Ja zum VfL gesagt habe. Es gab und gibt viel zu tun. Und ich möchte sichergehen, dass ich gut vorbereitet bin auf den Trainingsstart am
1. Juli. Wir wollen eine gute Mannschaft für die neue Saison aufbauen. Eine Mannschaft haben wir schon, aber wir wollen sie noch besser machen. Dafür sind wir hier.
WAZ: Wie sah diese Vorbereitung bislang aus?
McClaren: Jeder Klub ist anders. Deshalb habe ich vor allem viele Gespräche mit Leuten vom VfL und von Volkswagen geführt, mit Dieter Hoeneß, mit Francisco Garcia Sanz. Auch mit Martin Winterkorn – er hat mich besonders beeindruckt.
WAZ: Warum?
McClaren: Er ist sehr enthusiastisch, sehr leidenschaftlich, sehr ambitioniert – nicht nur, was Autos angeht, sondern eben auch beim Thema Fußball. Da merkt man sofort, dass viel Energie dahintersteckt. Das hat mir gefallen.
WAZ: Haben Sie auch mit Edin Dzeko gesprochen?
McClaren: Nein, es gab noch keine Gelegenheit dazu. Ich glaube aber auch nicht, dass es bislang nötig war.
WAZ: Glauben Sie, dass er in der kommenden Saison beim VfL spielen wird?
McClaren: Im Fußball kannst du dir zwar nie zu sicher sein. Aber die Entscheidung liegt bei uns. Fakt ist, dass wir ihn behalten wollen. Er ist ein Topspieler. Und ich persönlich glaube, dass eine weitere Saison beim VfL gut für ihn wäre.
WAZ: Es heißt, dass bei Ihnen stets die Mannschaft im Vordergrund steht, große Namen für Sie keine Rolle spielen…
McClaren: Du wirst immer auch große Namen in einer Mannschaft haben. Aber jeder große Name muss für das Team spielen, egal wer. Das meine ich damit, wenn ich sage, das Team muss auch als Team spielen. Zusammen verteidigen, zusammen nach vorn spielen, zusammen gewinnen.
WAZ: Wie schnell werden Sie beim VfL Ihre Philosophie vermitteln können?
McClaren: Das hängt vor allem von den Spielern ab, von ihrer Bereitschaft, Veränderungen zu akzeptieren, sich an mich als Trainer mit neuen Ideen zu gewöhnen.
WAZ: Bei Twente Enschede haben Sie regelmäßig mit einem Mentaltrainer gearbeitet. Wird der auch in Wolfsburg zum Einsatz kommen?
McClaren: Als Trainer kann ich nicht alles allein machen. Deshalb habe ich Leute wie Achim Sarstedt, Pierre Littbarski oder Andreas Hilfiker in meinem Team. Ich finde, dass die mentale Seite im Fußball sehr wichtig ist. Wenn ich für etwas Experten brauche, dann ziehe ich sie zu Rate.
WAZ: Sie haben betont, auch die Sprache lernen zu wollen. Sind Sie schon dabei?
McClaren: Mein Sohn und ich bekamen jetzt eine Woche lang jeden Tag sechs Stunden Sprachunterricht.
WAZ: Sind Sie ein guter Schüler?
McClaren: Es ist hart. Wir sind gerade bei den Artikeln der, die, das. Im Englischen haben wir nur einen. Warum braucht man hier drei? Aber egal – ich gebe mein Bestes.

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