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Mario Mandzukic: „Ich spiele Fußball, um Erster zu sein“

WAZ-Interview Mario Mandzukic: „Ich spiele Fußball, um Erster zu sein“

Mit dem Wechsel zum VfL ist für Mario Mandzukic ein Traum in Erfüllung gegangen. Im WAZ-Interview spricht der neue Angreifer über seine ersten Tage beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten, den Bürgerkrieg in seiner Heimat – und über Zlatan Ibrahimovic.

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WAZ: Sie und Edin Dzeko kennen sich. Haben Sie ihn schon gefragt, ob er beim VfL bleibt?
Mandzukic: Es wäre super, wenn er bleibt. Aber gefragt habe ich ihn nicht. Ich denke, dass es nicht richtig wäre, wenn ich mit ihm darüber rede.

WAZ: Sie haben immer davon geträumt, nach Deutschland zurückkehren zu können…
Mandzukic: Ja, ich habe hier meine ersten Schritte im Fußball gemacht. Ich mag die Mentalität. Ich wusste, wenn ich nach Deutschland wechseln kann, brauche ich nicht viel Zeit zur Integration. Außerdem glaube ich, dass der Wechsel für meine Nationalmannschafts-Karriere nur gut sein kann.

WAZ: Ihr Vater Mato hat in Ditzingen in der dritten Liga gespielt. Hat er Ihnen das Talent in die Wiege gelegt?
Mandzukic: Leider habe ich ihn in seinen besten Jahren nicht spielen sehen. Er war damals in einem Team mit Fredi Bobic und Sean Dundee. Ich verdanke ihm viel.

WAZ: Haben Sie die Knipser-Qualitäten von ihm?
Mandzukic: Nicht ganz, er war Verteidiger. Ich selbst habe mal rechter Verteidiger gespielt. Aber dann ging’s immer weiter nach vorn.

WAZ: Können Sie sich noch an die Zeit des Bürgerkriegs in Ihrem Land erinnern?
Mandzukic: Nicht sehr gut. Ich war damals ein kleiner Junge. Ich weiß nur noch: Wenn die Sirenen geheult haben, sind wir schnell in den Keller unseres Hauses gelaufen. Ich kann nicht viel zu diesem Thema sagen.

WAZ: Der Fußball bedeutet Ihnen alles, haben Sie eigentlich ein Vorbild?
Mandzukic: Ja, Zlatan Ibrahimovic vom FC Barcelona. Er ist mein Idol. Wenn er spielt, schaue ich immer zu. Er ist einfach stark am Ball, kann damit alles machen. Er ist jemand, der immer top ist. Das will ich auch. Ich spiele Fußball, um am Ende Erster zu sein.

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