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Gomez: Der neue VfL-Star vor seiner Bundesliga-Premiere

VfL Wolfsburg Gomez: Der neue VfL-Star vor seiner Bundesliga-Premiere

Wolfsburg. Nervös? „Das ist das falsche Wort“, antwortet Mario Gomez. „Vorfreude“ sei es, die er verspüre, wenn er an Samstag denkt, an dem er sein erstes Spiel für den VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga machen wird. Es geht gegen den 1. FC Köln. Ein gutes Omen: Im April 2009 war ihm als Stürmer des VfB Stuttgart ein Dreierpack gelungen...

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Der 18. April 2009: Mario Gomez erzielt beim 3:0-Sieg seines Ex-Klubs VfB Stuttgart in Köln alle drei Tore. Am Samstag spielt der Torjäger der deutschen Nationalmannschaft erstmals für Wolfsburg in der Bundesliga. Gegner ist: der 1. FC...

Quelle: Imago

Sechs Spieltage vor Schluss hatte der Rückstand des VfB auf den VfL damals sechs Punkte betragen - am Ende wurde Wolfsburg Meister und Gomez zog mit den Schwaben in die Champions League ein. Dahin will Gomez auch mit dem VfL. Dafür braucht‘s Tore von ihm.

Aber der neue VfL-Star ist keiner, der gern in der Vergangenheit kramt, sondern den Augenblick bevorzugt. „Statistiken sind so eine Sache, das ist schon sieben Jahre her und hat wenig mit dem kommenden Samstag zu tun“, sagt die neue Nummer 33 der Wolfsburger, die nach den Auslands-Erfahrungen in Italien (AC Florenz) und in der Türkei (Besiktas Istanbul) unheimlich gereift wirkt.

Gomez ist keiner, der sich selbst zu wichtig nimmt. Er stellt die Mannschaft in den Vordergrund. „Im vergangenen Jahr in der Türkei wollte ich gar nicht Torschützenkönig werden, aber ich bin es geworden, weil wir als Mannschaft so gut funktioniert haben“, sagt er und will sich nicht auf eine Zahl festnageln lassen: „Wenn die Mannschaft eine erfolgreiche Saison spielt, werde auch ich erfolgreich sein.“

Dass Julian Draxler und er etwa das Zeug hätten, um in der Liga für Furore zu sorgen, weiß der 31-Jährige, aber: „Namen sind nicht wichtig, sondern wichtig ist die Mannschaft. Das will ich hier auch mit einbringen. Der Einzelne allein wird keinen großen Erfolg haben. Ich glaube, im vergangenen Jahr in der Rückrunde war es so, dass jeder ein bisschen seine eigene Sache gemacht hat. Da sieht man dann, wie schnell es abgeht.“

Nach einem tollen Jahr war der VfL in der vergangenen Spielzeit auf Platz acht abgestürzt. Gomez glaubt, dass sich im Team etwas verändert habe. „Wir sind mit zwei Siegen gestartet, das Momentum ist wieder positiv. Viele Spieler wissen noch gar nicht, wie gut sie sind.“

eh

„Wenn man nie hier war, hat man Vorurteile“

Nach seinem ersten Spiel für den VfL am Freitag im Test gegen Dresden und seinem ersten Wolfsburger Tor hatte es Mario Gomez eilig und wollte nicht viel sagen.

Am Dienstag sprach der Nationalspieler dann über..

...Ziele: „Wenn man unsere Mannschaft sieht, muss man nicht von Platz sechs oder sieben sprechen. Wir wollen vorn rein. Bayern und Dortmund sind wahrscheinlich nicht zu erreichen. Aber ich hatte so viele große Mitspieler, die gesagt haben: ,Man muss nach dem Größten streben‘.“

...den VfL: „Wenn man nie hier war, hat man Vorurteile. Aber wir Deutsche sind Spezialisten darin, Vorurteile zu haben. Ich war positiv überrascht von den Möglichkeiten oder der Infrastruktur. Es ist alles da, was man für den Leistungssport braucht. Es ist mega. Mir ist es auch nicht so wichtig, ob andere den Verein als cool oder uncool bezeichnen.“

...Wolfsburg: „Man kann es sich überall schön machen, wenn man die richtigen Leute um sich hat. Egal, wo ich war, ich hatte sie immer um mich herum. Ich habe keine Angst davor, dass es hier eine Bar oder einen Club zu wenig gibt. Ich bin sowieso nie einer gewesen, der in Clubs geht. Klar ist es aufregender, in einer Stadt wie Istanbul zu leben. Es schadet aber nicht, ein Jahr zu haben, in dem nicht ständig Stress und Action, sondern mehr Ruhe hat.“

...Manuel Neuer als neuen Kapitän der DFB-Elf: „Wenn einer alle Kriterien dafür erfüllt, ist‘s er. Manu ist der Messi unter den Torhütern. Ich werde irgendwann meinen Kindern erzählen können, dass ich mit ihm zusammengespielt habe.“ 

eh

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