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Malanda war der Lichtblick

VfL Wolfsburg Malanda war der Lichtblick

Das war ein gelungenes Debüt! Zum ersten Mal stand Junior Malanda in der VfL-Startelf - und gleich war der 19-jährige Belgier der beste Mann auf dem Platz. Dass es bei seiner Auswechslung ein gellendes Pfeifkonzert der Zuschauer gab, rührte den Mittelfeldspieler des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten.

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Stark: Junior Malanda sammelte bei seinem Startelf-Debüt Pluspunkte.

Die Pfiffe von den Rängen hatten nicht Malanda gegolten, sondern Trainer Dieter Hecking. Denn auch die Fans hatten den jungen Belgier als den stärksten VfLer des Tages ausgemacht. Der legte seine Hand vor Begeisterung aufs Herz, als er hörte, warum die Zuschauer gepfiffen hatten. „Ich bin zufrieden“, sagte Malanda auf Deutsch. „Es macht mich glücklich, dass die Leute meinen Fußball mögen.“

Doch er musste und wollte auch den Trainer in Schutz nehmen. Die Auswechslung kam nämlich auf Malandas Wunsch hin zustande. „Ich war ein bisschen müde. Das Tempo in der Bundesliga ist doch deutlich höher als in Belgien. Das habe ich dem Trainer angezeigt. Für die Mannschaft war es besser, dass ich rausgegangen bin“, klärte Malanda ehrlich auf.

Bundesliga: Kämpferisch okay, taktisch in Ordnung – aber spielerisch wieder richtig, richtig schlecht: Der VfL kommt im Moment einfach nicht richtig voran. Das 1:1 (0:1) am Samstag war vom Ergebnis her eine Enttäuschung, dabei muss sich Wolfsburgs Fußball-Bundesligisten über den einen Punkt sogar noch freuen.

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Zuvor hatte Junior, der eigentlich Bernard heißt, ein starkes Startelf-Debüt gefeiert. „Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht“, lobte auch Hecking. „Er war präsent und hat Zweikämpfe gewonnen. Das war vielversprechend.“ Auch Malanda selbst war mit sich zufrieden. „Der Coach hatte mir vor dem Spiel gesagt, dass ich nicht aufgeregt sein soll. Das war ich auch nicht. Ich hatte lange kein Spiel mehr von Beginn an bestritten. Dafür, denke ich, habe ich gut gespielt“, formulierte der Belgier in der für ihn typischen Mischung aus angebrachtem Selbstbewusstsein und sympathischer Bescheidenheit. Sein Ziel ist klar: jetzt weiterspielen. Und Hecking macht ihm Hoffnung: „Er hat sich für weitere Aufgaben empfohlen.“

rs

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