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Malanda immer wichtiger

VfL Wolfsburg Malanda immer wichtiger

Mit seinem Kopfball bereitete er am Samstag die VfL-Führung in Dortmund vor - aber weil Wolfsburgs Fußball-Bundesligist das Spiel noch mit 1:2 verlor, ging die starke Leistung von Junior Malanda ein wenig unter. Vor allem vor der Pause hatte der 19-jährige WinterNeuzugang einen Riesen-Anteil daran, dass der VfL überlegen war.

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Luftduell: Junior Malanda (l.) gegen DortmundsSebastian Kehl.

Quelle: dpa

Sechs Bundesliga-Spiele hat der Belgier erst auf seinem Konto, davon vier in der Startelf. „Er ist teilweise schon die ordnende Hand im zentralen Mittelfeld, obwohl er noch so jung ist“, lobt Trainer Dieter Hecking die rasante Entwicklung Malandas. In der Tat: In Dortmund spielte er neben Luiz Gustavo wieder den offensiven Part der Doppel-Sechs, schaltete sich bei Ballbesitz in die Angriffe ein, traute sich Offensiv-Zweikämpfe zu und schaltete auch nach Ballverlusten schnell wieder auf Defensive um. Dass er das Tor nicht nur vorbereitete, sondern den Angriff im Mittelfeld bereits eingeleitet hatte, war kein Zufall. „Mit Junior und mit Maxi Arnold haben wir da in der Zentrale schon zwei sehr gute Kicker“, freut sich Hecking.

Als Malanda zehn Minuten vor Schluss ausgewechselt wurde, hatte er 10,01 Laufkilometer absolviert - der höchste Wert aller Spieler zu diesem Zeitpunkt. „Er merkt dabei natürlich noch, wie hoch so eine Belastung in der Bundesliga ist“, stellt Hecking fest. Und diese wichtige Rolle zu spielen, sei „nicht ganz einfach.“

Der Trainer sieht dabei auch noch Steigerungspotenzial, „wenn Junior das Spiel in der Bundesliga noch mehr verinnerlicht, noch mehr bereit ist, auch über 90 Minuten zu gehen.“ Viel fehlt nicht mehr, schon in Dortmund hatte die Auswechslung (Daniel Caligiuri kam) keine körperlichen Gründe. Hecking: „Wir wollten einen offensiven Wechsel, mit Juniors Leistung hatte das nichts zu tun - denn die war sehr gut!“

apa

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