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Mainzer Fans feiern schwachen Schürrle

VfL Wolfsburg Mainzer Fans feiern schwachen Schürrle

Nein, das ist immer noch nicht der André Schürrle, wie ihn sich der VfL wünscht. Bei seiner Rückkehr gestern nach Mainz spielte der Offensivmann des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten beim 1:1 schwach. Gefeiert wurde er trotzdem - vor dem Anpfiff von den Mainzer Fans.

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Das war wieder nicht gut: In der ersten Halbzeit gewann VfL-Weltmeister Schürrle nur 20 Prozent seiner Zweikämpfe.

Quelle: Imago 19346928

Als der Stadionsprecher der 05er die Namen der VfL-Profis präsentierte, riefen die Fans der Mainzer immer - Schürrle. „Es ist unglaublich schön, wie ich hier empfangen worden bin“, sagte der Ex-Mainzer, der einst zu den beim Gastgeber legendären Bruchweg-Boys zählte. „Ich muss mich bei den einmaligen Fans hier bedanken, ich bin immer noch sehr verbunden mit dem Verein und der Stadt“, so der Wolfsburger.

Doch Schürrle ist wegen seiner körperlichen Defizite immer noch nicht der Schürrle, wie ihn die Zuschauer etwa von der WM in Brasilien in Erinnerung haben. Ihm fehlt Tempo, er ist noch nicht ins Wolfsburger Spiel integriert - und er macht viele Fehler. In der ersten Halbzeit etwa hatte er nur 20 Prozent seiner Zweikämpfe gewonnen.

Bundesliga: Am Ende der fünften englischen Woche in Folge hat ein müder VfL nach einer mauen Leistung wenigstens noch einen Punkt gerettet. 1:1 (0:1) hieß es aus Sicht des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten in Mainz.

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Gut wiederum: Schürrle weiß, dass er noch viel Luft nach oben hat. „Ich bin selbstkritisch und weiß, dass ich mein Spiel noch nicht so durchziehen kann. Das war zu wenig“, sagte er. Er tue sich in allem noch schwer. Aber: „Wenn das Selbstvertrauen und die Kraft da sind, kann ich jeder Mannschaft der Welt helfen. Nur ich muss jetzt einfach mal Gas geben und starten.“

Nach der Partie gestern fuhr Schürrle mit seinem Papa nach Hause nach Ludwigshafen, heute geht‘s zur Nationalmannschaft nach Frankfurt. Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking: „Ich glaube, dass ihm die paar Tage bei der Nationalmannschaft gut tun können.“ Damit‘s schon bald den WM-Schürrle zu bestaunen gibt.

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