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Mainz ist plötzlich auf Augenhöhe

VfL Wolfsburg Mainz ist plötzlich auf Augenhöhe

Wolfsburg gegen Mainz - das waren oft Duelle unter besonderen Vorzeichen. Auch das heutige 16. Aufeinandertreffen beider Teams in der Fußball-Bundesliga ist kein Spiel wie jedes andere. Denn der VfL und der Gast sind auf Augenhöhe - damit war gegen Ende der Hinrunde noch nicht zu rechnen.

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Plötzlich gleichauf: Nach drei Siegen in Folge hat Mainz (l. Zdenek Pospech ) so viele Punkte wie der VfL (r. Ivan Perisic).

Mitte Dezember, der VfL hatte gerade gegen Stuttgart gewonnen, die Mainzer ein 0:0 gegen Gladbach erkämpft, trennten beide Teams noch acht Punkte. Seitdem gewann 05 dreimal in Folge, ist jetzt seit fünf Spielen ungeschlagen - und plötzlich ein Top-Konkurrent der Wolfsburger, die aus den vergangenen drei Spielen nur einen Punkt holten.

Böser Trend gegen guter Trend? So will Thomas Tuchel das nicht sehen, Mainz‘ Trainer redet lieber von „herausragenden Qualitäten und athletischen Kennzahlen“ des VfL, sagt aber auch erleichtert: „Mit den Finten von Diego müssen wir uns nicht mehr beschäftigen...“

Dabei hat Mainz durchaus gute Erinnerungen an Diego - bei dessen VfL-Premiere 2010 hatte der FSV nach 0:3-Rückstand in Wolfsburg noch mit 4:3 gewonnen und damit die Liste der bemerkenswerten Duelle beider Klubs erweitert. Zu denen zählen zwei Klassiker der Wolfsburger Fußball-Geschichte: das „Aufstiegs-Endspiel“ 1997, das der VfL mit 5:4 gewann, und das Wolfsburger 4:3 vor knapp zehn Jahren, als Martin Petrov der erste Viererpack eines VfLers in der Bundesliga gelang.

Heute wird es für die Mainzer darauf ankommen, ihren Trend fortzusetzen - taktische Variabilität, Selbstbewusstsein und die beste Rückrunden-Zweikampfquote der gesamten Liga haben die 05er zu einem Top-Sechs-Kandidaten gemacht. „Es bringt aber jetzt nichts zu träumen“, sagt Mittelfeldmann Johannes Geis. Denn: „Wenn wir jetzt zwei, drei Spiele verlieren, singen die Fans auch nicht mehr vom Europapokal...“

apa

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