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Mailand oder Mario? VfL droht Hammergruppe!

VfL Wolfsburg Mailand oder Mario? VfL droht Hammergruppe!

Der VfL muss sich bei seiner Rückkehr auf die europäische Fußball-Bühne auf schwierige Gegner einstellen. Der von der UEFA errechnete Klubkoeffizient des Wolfsburger Bundesligisten ist so gering, dass in der Gruppenphase der Europa League zwei Hammer-Gegner drohen.

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Mögliche VfL-Gegner in der Europa League: Inter Mailand mit Nationalspieler Andrea Ranocchia (l.) oder der AC Florenz mit Ex-Bayern-Stürmer Mario Gomez (r.).

Quelle: dpa/Imago 14325047

Der Klubkoeffizient setzt sich aus den Erfolgen des VfL auf europäischer Ebene und der Stärke der Bundesliga jeweils in den vergangenen fünf Jahren zusammen. Die Wolfsburger kommen da auf einen Wert von 32,328. Das ist mittelmäßig und würde bei normalem Verlauf der Qualifikationsrunden für die Gruppenphase der Europa League nur für den vorletzten Auslosungstopf reichen. Heißt: Setzen sich die Favoriten durch, bekommt der VfL zwei starke Gegner in seine Vorrundengruppe gelost.

Inzwischen haben fast alle europäischen Ligen ihre Saison beendet. Klar ist: Für die Gruppen der Europa League sind Titelverteidiger FC Sevilla und Dynamo Kiew gesetzt. Ebenfalls stärker als der VfL platziert ist der AC Florenz. Sicher in der Gruppenphase, aber mit einem schwächeren Koeffizienten, sind der FC Everton, Estoril Praia aus Portugal und EA Guingamp aus Frankreich dabei.

Allerdings würden Vereine wie Inter Mailand, Tottenham Hotspur, der FC Villarreal, Twente Enschede, Metalist Charkow, PAOK Saloniki, Olympique Lyon, der PSV Eindhoven oder Viktoria Pilsen bei Überstehen der Playoffs höher in der Setzliste eingestuft als der VfL. Das gilt zum Großteil auch für die Mannschaften, die in der Champions-League-Qualifikation scheitern und in der Europa-League-Gruppenphase landen.

Dennoch strebt der VfL mindestens das Weiterkommen an - egal, was die Auslosung am 29. August ergibt. „Ich bin sicher, dass wir eine gute Rolle spielen können und streben auch in diesem Wettbewerb den maximalen Erfolg an“, sagt Manager Klaus Allofs.

rs

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