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Magaths Sparkurs: „Besser haushalten“

VfL Wolfsburg Magaths Sparkurs: „Besser haushalten“

Nach der Meisterschaft 2009 hat sich der VfL den teuersten Kader seiner Bundesliga-Geschichte geleistet. Felix Magath beabsichtigt, diesen Trend nun zu stoppen. „Es gilt, besser zu haushalten. Ich will den finanziellen Rahmen der sportlichen Situation anpassen“, kündigt der Wolfsburger Trainer an.

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Budget-Entlastung: Der Verkauf von Grafite.

„In den vergangenen Jahren wurde viel investiert, das werden wir jetzt zurückschrauben“, sagt Magath und meint nicht nur millionenschwere Transferausgaben, sondern auch gestiegene Gehälter. Als ersten Schritt, das Budget zu entlasten, sieht der Trainer den Verkauf von Grafite, der zu den Bestverdienern gehört hatte. Für die drei Neuzugänge Patrick Ochs, Srdjan Lakic und Mateusz Klich hat der VfL 4,5 Millionen Euro investiert.

Der neue Sparkurs heißt aber nicht, dass es beim VfL keinen Umbruch geben wird. „Wir können nach solch einer Saison nicht so weitermachen, ein bisschen etwas Neues müssen wir schon tun“, kündigt der Coach an. Dass Magath (noch) nicht das große Geld in die Hand nimmt, liegt aber vor allem daran, dass er erst verkaufen muss, bevor er selbst shoppen gehen kann. Wenn Spieler wie Diego, Patrick Helmes, Tuncay Sanli oder Thomas Kahlenberg die Gehaltsliste nicht mehr belasten, sind große Transfers auch öffentlich zu rechtfertigen.

Zu den Wechselkandidaten zählt auch weiterhin Sascha Riether, den sein Entdecker Volker Finke nach Köln lotsen will. „Ich freue mich, wenn ihn sein ehemaliger Trainer noch schätzt“, sagt Magath. „Mir hat Sascha noch nicht gesagt, dass er unbedingt sofort gehen will.“ Aber Magath ist vorbereitet: „Mit Veränderungen muss man im Fußball leben. Wenn jemand glaubt, woanders glücklicher zu werden, dann muss man sich trennen.“

rs

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VfL Wolfsburg
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