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Magath redet so viel wie nie!

VfL Wolfsburg Magath redet so viel wie nie!

Eigentlich redet Felix Magath nicht gern viel mit seinen Spielern. Das macht er bewusst. Das ist seine Art. Doch nun ändert er seinen Stil ganz bewusst: Damit es beim VfL Wolfsburg nach dem Pokal-Fiasko und vor dem Start in die Fußball-Bundesliga wieder besser läuft, hat der Trainer viele Gespräche angesetzt.

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Felix Magath: Einzelgespräche und Mannschafts-Diskussionen sollen den Spielern nun weiterhelfen.

Es begann schon kurz nach der Rückkehr aus Leipzig. Am Samstagmorgen, es war etwa 2 Uhr, hatte sich Magath die ersten Spieler zum Einzelgespräch geschnappt. Das Wochenende über ging es weiter. Am Montag folgten zwei Stunden Fehler-Analyse mit der gesamten Mannschaft. „Wir haben geredet, es war eine Diskussion, ein richtiges Hin und Her“, schildert Magath. Dass einige Spieler meinten, sie seien in einer Video-Analyse, stimmt nicht ganz. Magath: „Wir haben beim Reden auch ein paar Szenen des Spiels gesehen. Aber es ging ums Reden, nicht ums Zeigen.“

Magath spricht so viel wie nie! Und in der Vorsaison-Krise, die nur ganz kurz andauern soll, sucht er plötzlich auch den Austausch mit seinen Spielern. „Es geht mir darum, auch mal Aussagen von Spielern zu bekommen“, sagt Magath, der auch viel in die Runde seiner Profis gefragt hatte. Und wie waren die Reaktionen? Magath: „Ich habe den Eindruck, dass es die Mannschaft besser machen will. Das ist eine gute Voraussetzung, um weiterzuarbeiten.“

Das tat der Coach gestern wie angekündigt mit einer Taktik-Einheit in neuer Formation. Er stellte Makoto Hasebe als Rechtsverteidiger auf, Christian Träsch und Josué als zentrale Mittelfeldspieler vor die Abwehr und Hasan Salihamidzic sowie Patrick Ochs auf die offensiven Außenbahnen. „Mag sein, dass die Spieler mit dem System in der Raute überfordert waren“, so Magath. „In dieser Formation sahen wir im Training stabiler aus.“

Der VfL verlor das Spiel in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen RB Leipzig mit 2:3.

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Einzelgespräche, Teambesprechungen und die neue Formation: „Das sind Maßnahmen, um die Ursachen für die katastrophale Leistung zu finden“, so Magath. Er hofft: „In Köln müssen wir stabiler sein. Ich gehe davon aus, dass es besser wird. Versprechen kann ich es aber nicht.“

rs

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