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Luiz Gustavo ist wieder dabei: Hecking sieht keine Rot-Gefahr

VfL Wolfsburg Luiz Gustavo ist wieder dabei: Hecking sieht keine Rot-Gefahr

Luiz Gustavo kehrt gegen Stuttgart von seiner Gelb-Rot-Sperre zurück. Das ist gut fürs VfL-Mittelfeld. Aber es birgt auch die Gefahr, dass der Brasilianer zum vierten Mal in dieser Saison des Feldes verwiesen wird. Trainer Dieter Hecking sieht die Gefahr nicht.

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Nimmt seinen Rekord-Rotsünder in Schutz: VfL-Trainer Dieter Hecking (r.) ist froh, dass Luiz Gustavo wieder mitspielen darf.

Die Zahlen verschleiern ein bisschen, wie wichtig Gustavo für den VfL ist. Hat der Brasilianer durchgespielt, holten die Wolfsburger im Schnitt 1,8 Punkte. Traten sie ohne ihn an, waren es sogar 2,0. Dennoch: Am vergangenen Samstag hätte der VfL seinen Mittelfeldmotor gut gebrauchen können. Dass er beim 2:2 gegen Freiburg fehlte, nannte etwa Manager Klaus Allofs als Grund für den verpassten Sieg. Verständlich also, dass Trainer Dieter Hecking vor der Rückkehr von Luiz Gustavo jubelt: „Ich bin genauso froh, dass er wieder dabei ist wie bei der Rückkehr von Diego Benaglio.“

Spielt der VfL diesmal mit elf Spielern zu Ende? Immerhin hat Gustavo mit seinen drei Platzverweisen in einer Saison den Wolfsburger Vereinsrekord inne. „Ich bin zuversichtlich, dass Luiz in den letzten beiden Spielen ohne Rote Karte auskommt“, sagt Hecking - allerdings fügt er an: „Wenn die Schiedsrichter ihn lassen.“ Der VfL-Coach ist immer noch sauer über die Unparteiischen, wirft ihnen deutlich eine Benachteiligung Gustavos vor: „Da wird mit zweierlei Maß gemessen! Ich will Luiz nicht von aller Schuld freisprechen, aber anscheinend ist es so, dass die Schiris meinen, sie könnten mit einer schnellen Gelben Karte bei ihm immer ein Zeichen setzen, dass nicht zu robust gespielt wird.“

Offen ist, wer an der Seite von Gustavo im zentralen Mittelfeld spielt. Routinier Jan Polak war‘s gestern im Trainingsspielchen.

rs

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