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Luiz Gustavo fliegt runter, der VfL verliert 0:2

VfL Wolfsburg Luiz Gustavo fliegt runter, der VfL verliert 0:2

Nein, schlecht war der VfL in Mainz nicht – eigentlich gar nicht viel schwächer als bei der 4:0-Gala gegen Schalke. Und doch verlor Wolfsburgs Fußball-Bundesligist am Samstag mit 0:2 (0:0). Vor allem deshalb, weil es von allem ein bisschen zu wenig war.

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Pleite im strömenden Regen: Vieirinha (l.) und der VfL verloren mit 0:2 in Mainz.

Die Wolfsburger begannen dominant, hatten in der ersten Hälfte 70 Prozent Ballbesitz. Den nutzten sie, um gegen tief stehende und nicht pressende Mainzer ruhig aufzubauen. Der VfL spielte sich vor 27.200 Zuschauern auch Torchancen heraus – oft über den quirligen Außenstürmer Vieirinha, der aber wie die Kollegen zu selten und nicht zwingend genug den Abschluss suchte. Ein bisschen zu wenig Entschlossenheit.

Stoßstürmer Ivica Olic war nicht ins Spiel eingebunden und setzte sich bei seinen wenigen Ballkontakten zudem nie durch. Das war gegen Schalke anders, und da hatte die VfL-Führung den Bann gebrochen. In Mainz gelang kein Tor, stattdessen pennten die Wolfsburger bei einer Ecke. Beim 0:1 durch Maxim Choupo-Moting gingen erst die Zuordnung, dann der Zugriff verloren. Ein bisschen zu wenig Konzentration.

Durchblick: Der Wolfsburger Trainer Dieter Hecking vor dem Anpfiff.

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Dass ausgerechnet der zuletzt hoch gelobte Mittelfeld-Einkauf Luiz Gustavo mit Gelb-Rot vom Platz musste, war irgendwie kein Zufall. Denn der Brasilianer war lange nicht so präsent und eingebunden wie gegen Schalke; und so kaum eine Hilfe für den VfL. Beim entscheidenden Foul kam er auch wegen seiner Konditionsmängel zu spät. Ein bisschen zu wenig Fitness, ein bisschen zu wenig Cleverness.

Wie beim 0:2 in Hannover in Unterzahl, fehlte dem VfL die (Durchschlags-)Kraft, die Partie zu drehen. Das 0:2 durch Nicolai Müller, die La-Ola im Stadion, die Mainzer Gesänge („Auf, auf, auf in die Champions League“) und die Einwechslung des Rekonvaleszenten Elkin Soto, als es sich der Gastgeber erlauben konnte – all das war dann allerdings ein bisschen zu viel für einen insgesamt guten VfL.

rs

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