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Luiz Gustavo fehlt, Selbstvertrauen ist da

Champions League - VfL Wolfsburg Luiz Gustavo fehlt, Selbstvertrauen ist da

Mit viel Selbstvertrauen, aber ohne Mittelfeldabräumer Luiz Gustavo tritt der VfL am Mittwoch (18 Uhr) bei ZSKA Moskau an. Im vorletzten Gruppenspiel der Champions League geht es für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten um viel - aber noch nicht um alles.

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Es reicht nicht: Luiz Gustavo fällt mit Rückenproblemen für das Spiel am Mittwoch in Moskau aus.

Quelle: Photowerk (gg)

Bei einem Sieg wäre der VfL noch nicht durch (hätte aber eine tolle Ausgangsposition), bei einer Niederlage wäre er noch nicht raus (könnte es aber nicht mehr aus eigener Kraft schaffen) - es könnte ein Schlüsselspiel werden. Umso bitterer, dass Gustavo fehlt. Beim 6:0 gegen Bremen war der 28-Jährige mit Rückenproblemen ausgewechselt worden, bei der Trainingseinheit am Montag fehlte er. Trainer Dieter Hecking ahnte da schon Böses („Das sieht nicht gut aus“), nach einem anschließenden Gespräch mit dem Brasilianer gab‘s die Gewissheit: Es macht keinen Sinn, die Rückenmuskulatur ist zu angegriffen, er wird in Wolfsburg weiterbehandelt - um vielleicht am Sonntag beim Ligaspiel in Augsburg spielen zu können.

Gustavo nicht dabei, der für ihn schon am Samstag eingewechselte Josuha Guilavogui dafür rein - das könnte die einzige Änderung im Vergleich zum Bremen-Spiel sein. Das hieße dann aber auch: Julian Draxler, in der Liga gesperrt, müsste auf die Bank.

Trainer Hecking lässt diese Frage offen, dass Draxler zuletzt wenig Spielpraxis hatte, sei zumindest „kein Kriterium“. Sollte der Nationalspieler doch auflaufen, müssten wohl entweder Daniel Caligiuri oder Vieirinha weichen. Und vor allem Letzterer sprüht nach seinem Tor gegen Bremen wie der Rest des Teams vor Selbstvertrauen: „Das ist jetzt ein anderer Wettbewerb und es ist ein Auswärtsspiel - aber wenn wir spielen wie am Samstag, dann haben wir gute Chancen! Wir müssen auch ohne Luiz konzentriert sein.“

Dass er selbst am Samstag mal wieder traf, spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle. „Ich war ja zuletzt meistens Rechtsverteidiger, da bekommt man weniger Gelegenheiten. Als Rechtsaußen ist die Chance jetzt größer. Aber mein Tor war für mich kein Grund, jetzt stundenlang zu feiern. Ein Sieg ist wichtig - und nicht, wer die Tore macht.“

apa

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