Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Linkes Pech: Schäfer fällt drei Wochen aus

VfL Wolfsburg Linkes Pech: Schäfer fällt drei Wochen aus

Über Monate hatte der VfL eins der besten Linksverteidiger-Pärchen der Bundesliga. Nun fallen beide gleichzeitig aus. Nach Ricardo Rodriguez hat es auch Marcel Schäfer erwischt. Wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel kann der Routinier wochenlang nicht spielen. Morgen gegen den HSV soll Timm Klose die Rolle übernehmen, die für ihn gar nicht mal so ungewohnt ist.

Voriger Artikel
Guilavogui freut sich für andere gleich mit
Nächster Artikel
Olic und Hunt: VfL schlägt den HSV mit links

Fällt aus: Marcel Schäfer hat sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen.

Mit Wadenproblemen war Schäfer ins Spiel gegen Krasnodar gegangen. Dann machte die Muskulatur an einer anderen Stelle schlapp - möglicherweise eine Folge leichter Fehlbelastung durch die Wadenprobleme. „Wir sind bei Marcel Risiko gegangen, weil es ein wichtiges Spiel war. Er selbst hat das aber mitgetragen“, schildert Trainer Dieter Hecking, der sich im Nachhinein auch nicht gegen Schäfers Einsatz entschieden hätte, aber sagt: „Ich ärgere mich, dass er diese Verletzung hat.“

Linkes Pech - jetzt muss die Drittbesetzung ran. Bange ist dem Trainer nicht. „Timm hat das gegen Krasnodar ordentlich gemacht“, so Hecking, der noch andere Lösungen im Kopf habe. Doch der Innenverteidiger bleibt die wahrscheinlichste Option. Der nimmt die Rolle gelassen an. „Am Anfang meiner Karriere war ich Linksverteidiger. Ich hatte im Sturm begonnen und bin immer weiter nach hinten gegangen, war dabei aber immer auf der linken Seite zu Hause“, so Klose. Dass er nicht die typische Statur eines Linksverteidigers hat, lacht Klose einfach weg: „Naja, der Marcell Jansen vom HSV sieht auf der Position nicht anders aus...“

Rechts hinten sind die Besetzungsprobleme nicht mehr ganz so groß. Zwar steht laut Hecking hinter dem Einsatz von Sebastian Jung (Wadenprobleme) ein „dickes Fragezeichen“. Mit einer guten Leistung gegen Krasnodar drängt sich aber ohnehin Christian Träsch für die Startelf auf. „Er hat das gut gemacht und am Ende auch an Selbstvertrauen zugelegt“, so Hecking.

rs

Voriger Artikel
Nächster Artikel