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Lille-Coach warnt vor Olic und Rodriguez

VfL Wolfsburg Lille-Coach warnt vor Olic und Rodriguez

Die Defensive gilt als Prunkstück des OSC Lille. Doch vor dem heutigen Europa-League-Spiel in Wolfsburg hat Trainer René Girard ein Problem: Ihm gehen die defensiven Mittelfeldspieler aus.

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Mittelfeld-Sorgen: René Girard gestern in Wolfsburg.

Quelle: cp24

Kapitän Rio Mavuba fehlt ebenso verletzt wie Jonathan Delaplace, mit dem eigentlich offensiveren Marvin Martin ist ein potenzieller Ersatzmann ebenso nicht dabei. Und der fürs Spiel nach vorn wichtige Portugiese Marcos Lopes fällt ebenfalls aus.

„Ja, uns drückt in diesem Bereich der Schuh“, so Girard gestern auf der Pressekonferenz in Wolfsburg, „unsere Personaldecke ist da sehr dünn“. Möglich, dass der Ex-Hamburger David Rozehnal (eigentlich Verteidiger) darum ins Mittelfeld rückt, weitere Optionen für die Doppel-Sechs sind Routinier Florent Balmont (34) und der oft auf Außen eingesetzte Senegalese Idrissa Gueye, der gestern schon mal zugab, „dass ich sowieso lieber vor der Abwehr spiele.“

Trotz der Sorgen geht Girard die Partie optimistisch an. „Die Gruppe ist schwer, da musst du eigentlich daheim gewinnen. Das haben wir gegen Krasnodar nicht geschafft, also müssen wir uns jetzt die Punkte auswärts holen. Wobei ein Punkt in Wolfsburg schon in Ordnung wäre.“ Auf wen muss man beim VfL besonders achten? „Sie haben da den Strafraumwühler Olic“, so der Franzose, „und sie haben mit Rodriguez einen gefährlichen Spieler von enormer Qualität. Aber insgesamt sind sie als Kollektiv sehr stark.“

In den Stärken des VfL sieht der 60-Jährige durchaus ein „Sinnbild für den deutschen Fußball“. Und der sei „lebendig, intensiver als in anderen Ligen, laufstark, aber dennoch sehr körperbetont.“ Die Lauffreudigkeit deutscher Teams biete dem Gegner aber auch immer wieder Lücken. „Die“, so Girard, „müssen wir finden - und dann Nadelstiche setzen.“

apa

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