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Lewandowski-Show! Und der VfL schaut zu

VfL Wolfsburg Lewandowski-Show! Und der VfL schaut zu

Unfassbar! Unglaublich! Und unheimlich bitter für den VfL! Auch im 22. Anlauf blieb der Wolfsburger Fußball-Bundesligist beim FC Bayern gestern ohne Sieg, erlebte aber trotzdem einen historischen Abend in der mit 75.000 Zuschauern ausverkauften Allianz-Arena.

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Ratlos: VfL-Verteidiger Dante.

Quelle: Andreas Gebert

Denn nach der VfL-Führung zur Pause durch Daniel Caligiuri drehte der eingewechselte Robert Lewandowski die Partie mit fünf Toren in neun (!) Minuten auf 5:1 (0:1). Es war der schnellste Bundesliga-Fünferpack der Geschichte - und die Wolfsburger waren zu ihrem Leidwesen als Zuschauer dabei. Denn wirklich aktiv hinderten sie Lewandowski nicht am Toreschießen. „Ich weiß gar nicht, was da passiert ist“, sagte Caligiuri kopfschüttelnd. „Das war grauenhaft. Wir waren mit den Köpfen noch nicht wieder auf dem Platz.“ Zumal der VfL die Bayern bis zu diesen historischen neun Minuten richtig gut im Griff gehabt hatte - doch darüber redete nach dem Spiel natürlich niemand mehr.

Dafür gab‘s bei den Wolfsburgern nur Kopfschütteln und einige Erklärungsversuche für die Phase nach der Pause. Max Kruse: „Wir haben im Kollektiv geschlafen. Klar ist Lewandowski ein guter Spieler, aber so darf man einfach nicht aus der Halbzeit kommen.“ Manager Klaus Allofs: „Wir haben neun Minuten lang neben uns gestanden. Das war nicht im Stil einer Spitzenmannschaft.“ Naldo: „Wir haben den Bayern zu viel Platz gelassen. Das war naiv.“ Trainer Dieter Hecking: „Das darf nicht passieren. Ich kann nicht akzeptieren, so abgewatscht worden zu sein.“

Ärger auf der VfL-Seite, pure Freude bei den Bayern und dem neuen Rekordmann. „Das war ein großer Abend für mich“, erklärte Lewandowski, der seinen Platz in den Geschichtsbüchern nun sicher hat. Was ihm Coach Pep Guardiola bei seiner Einwechslung gesagt hat? „Er musste gar nichts sagen, ich wusste ja, was zu tun ist“, sagte der Pole mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

eh/tik

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