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Leerer Gästeblock: Kann man dagegen nichts machen?

VfL Wolfsburg Leerer Gästeblock: Kann man dagegen nichts machen?

Mit 27.800 Fans war die VW-Arena beim Top-Spiel des VfL gegen Leverkusen gut gefüllt. Dass sie nicht ausverkauft war, lag wieder einmal verstärkt an der geringen Anzahl von Gästefans. Auch gegen Mainz hatte der VfL das Problem schon. Doch beim Tabellenfünften wird an einer Lösung gearbeitet.

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Unten voll, oben leer: Bayer Leverkusen brachte nur wenige Fans mit nach Wolfsburg, VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann denkt an eine Verknappung des Gäste-Kontingents.

Quelle: Photowerk (he)

Die Fakten:

Zehn Prozent des gesamten Ticketkontingents muss der Heimverein den Gäste-Fans zukommen lassen. Aber Vereine wie Bayer, Hoffenheim, Augsburg oder Freiburg schöpfen das Kontingent, wenn sie in Wolfsburg spielen, fast nie voll aus. In der VW-Arena blieb daraufhin zuletzt der Oberrang über dem Gäste-Fanblock leer.

Das Problem:

Der VfL kann die von den Gastvereinen zurückgeschickten Karten nicht einfach in den freien Verkauf weiterleiten. „Zum einen ist es so, dass man häufig erst kurzfristig weiß, dass der Gastverein nicht das ihm zustehende volle Kontingent nutzt. Dann ist es auf Grund des zeitlich kurzen Ablaufs schwer, die Tickets noch in den freien Verkauf zu bekommen“, erklärt VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann. Zum anderen müsse die Sicherheitsfrage geklärt sein. Es geht um die Gefahr, dass sich Fans anderer Klubs die Karten kaufen könnten und es dann zu Ärger in diesem Bereich käme.

Die Lösung:

„Wir müssen überdenken, ob wir bei bestimmten Vereinen das Kontingent verknappen können“, so Röttgermann. Momentan ist das (noch) nicht möglich, „weil es da von der DFL Regularien gibt, an die sich alle halten müssen.“ Nichtsdestotrotz sucht Röttgermann da in Absprache mit den betreffenden Klubs und der DFL nach einer Lösung.

Der Ärger:

Das ZDF-Sportstudio hatte im Bericht über das Leverkusen-Spiel wieder den leeren Gästeblock im Oberrang als Beleg für vermeintliches Wolfsburger Fußball-Desinteresse gezeigt. „Das ist eine glatte Unverschämtheit, um ein altes Vorurteil zu bedienen“, schimpft Röttgermann. „ Dahinter steckt Absicht.“ Er stellt allerdings klar: „Ich wünsche mir auch, dass das Stadion voller wäre. Wir müssen sehen, wie wir die Gier nach dem VfL noch größer machen können.“

eh

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