Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 9 ° heiter

Navigation:
Leandro Putaro: 19 Jahre, 19 Spiele, 19 Tore

Beim VfL Wolfsburg auf dem Sprung Leandro Putaro: 19 Jahre, 19 Spiele, 19 Tore

Als er an einem Montagmorgen im September 2012 auf dem Jahnsportplatz in Wismar stand, das deutsche Nationaltrikot trug und auf den Anpfiff des U-16-Länderspiels gegen die Ukraine wartete, da erwachte der richtige Ehrgeiz in ihm. „Dass ich Fußballer werden will, war mir immer klar“, sagt Leandro Putaro.

Voriger Artikel
VfL-Nationalspieler Kruse über den Start
Nächster Artikel
Dieter Hecking: „Wir gucken auf Platz drei“

Motivationsschub: Im Sommer trainierte Leandro Putaro (r.) bei den Profis des VfL (l. Sebastian Jung) mit.

Quelle: Imago

„Seit diesem Spiel weiß ich, dass ich es auch packen kann.“

19 ist Putaro heute, mehrfacher U-Nationalspieler und Stürmer in der A-Jugend des VfL. Im Sommer durfte der 1,87-Meter-Mann schon mal bei den Profis mittrainieren, seitdem guckt Cheftrainer Dieter Hecking genauer auf den gebürtigen Göttinger. „Er hat eine Veranlagung, die irgendwann mal dazu führen kann, dass er Profi bei uns wird“, sagt Hecking. Er sagt aber auch: „Er muss Konstanz reinbringen bei seinen Leistungen. Er macht Tore in der A-Jugend, das ist richtig, aber gerade gegen Ende der Hinrunde waren einige Spiele dabei, wo er nicht so auffällig gespielt hat.“

Putaro weiß das, aber Rückschläge gehören dazu. „Generell glaube ich schon, dass ich im vergangenen Jahr insgesamt einen Schritt nach vorne gemacht habe“, sagt der Nachwuchsstürmer, den die Trainingseinheiten mit den Profis im Sommer „extrem gepusht haben“. Die Zahlen sprechen für ihn; 19 Pflichtspiele, 19 Tore.

Durchsetzen kann er sich. Im Schulsport durfte er früher nur mit dem schwächeren rechten Fuß spielen, damit die Mitschüler nicht die Lust verlieren. Mit neun Jahren fuhr er allein mit dem Zug nach Hannover, um bei 96 ein bisschen mittrainieren zu können. „Es stand immer der Spaß im Vordergrund, ich hatte immer einfach nur Lust auf Fußball.“

Dass er in Wolfsburg gelandet ist, hat viel mit seiner Familie zu tun. Onkel Michele zog der Liebe wegen aus Göttingen nach Wolfsburg, spielte beim SSV Vorsfelde und ist mittlerweile Physiotherapeut bei den VfL-Profis. Vater Marko wechselte später von der Sparkasse Göttingen zur Sparkasse Gifhorn, die Familie zog mit um – und plötzlich gab‘s mit dem VfL einen Bundesliga-Klub vor der Haustür. Leandro wechselte 2010 von der Hannover-96-C-Jugend nach Wolfsburg. „Dass beim VfL die Jugendarbeit sehr gut ist, war damals ja schon bekannt.“

Der Profifußball bleibt sein großes Ziel, seine Lehre zum Kaufmann für Büro-Management (beim VfL) hat er aufgegeben. Eine Karriere in der Bundesliga ist allerdings erst der übernächste Schritt. Im Sommer ist Putaro zu alt für die A-Jugend, er hofft auf einen Vertrag für die U 23 des VfL. „Denn das würde ich schon als Bestätigung dafür empfinden, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“

apa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell

Stell Dir ein Team zusammen, kaufe und verkaufe Spieler und sammle Punkte. Jetzt anmelden und die Chance auf tolle Preise sichern! mehr