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„Lasse meine Zukunft offen“

VfL Wolfsburg „Lasse meine Zukunft offen“

Er wollte mit dem VfL unbedingt schon nächste Saison in der Champions League spielen. Doch dieser Traum platzte am Samstag. Auch deshalb lässt Ricardo Rodriguez weiterhin offen, ob er nach der WM wieder nach Wolfsburg kommen oder wechseln möchte. VfL-Manager Klaus Allofs wird in der Transferfrage des Linksverteidigers derweil immer deutlicher: „Es ist egal, was er will - er bleibt bei uns!“

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Lässt seine Zukunft offen: VfL-Schweizer Ricardo Rodriguez steht bei Real Madrid auf der Liste. Wolfsburgs Manager Klaus Allofs (kl. Bild) ist von den Gerüchten um den Linksverteidiger zunehmend genervt.

Quelle: Photowerk (bb)

Mit Real Madrid hat sich ein Spitzenklub erkundigt, ob Rodriguez im Sommer zu haben ist. Allofs hatte den Schweizer mehrmals als unverkäuflich bezeichnet. Doch am Samstag meinte der Schweizer klar: „Ich lasse meine Zukunft offen.“ Dass der VfL nicht Vierter geworden ist, spiele dabei auch eine Rolle. „Wir spielen jetzt Europa League und können damit glücklich sein. Aber es ist nicht die Champions League, und es ist schade, dass wir das nicht geschafft haben“, so Rodriguez, der nicht vehement auf einen Abschied pocht: „Mir macht es Spaß, beim VfL zu spielen. Aber es ist natürlich schön zu hören, dass sich solche Vereine für mich interessieren.“

Allofs wirkt beim Thema Rodriguez zunehmend genervt. „Vor einem Jahr wollte Rici unbedingt den Verein verlassen. Damals bedurfte es viel Überzeugungsarbeit, ihm zu erklären, was wir vorhaben“, erinnert sich der Manager. „Er hat einen Vertrag. Mehr muss ich nicht sagen.“

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Dieser Vertrag, der bis 2016 läuft, den Rodriguez‘ Berater gern vor einem halben Jahr verlängert hätte, der bisher aber nicht angerührt wurde, ist auch ein Grund für die Verstimmung hinter den Kulissen. Möglicherweise ist er auch das Mittel, um wieder Ruhe um den Schweizer einkehren zu lassen, falls Real und Co. mit ihren Offerten nicht ernst machen. „Wir haben großes Interesse daran, den Vertrag zu verlängern. Wir werden zeitnah Gespräche führen“, so Allofs.

rs

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