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Lahmer VfL: So wird‘s schwer gegen Moskau

VfL Wolfsburg Lahmer VfL: So wird‘s schwer gegen Moskau

Am Samstag spielte der VfL in Ingolstadt, doch am Dienstag (20.45 Uhr) betritt er nach sechs Jahren wieder die ganz große Fußball-Bühne. Nach dem 0:0 beim Bundesliga-Aufsteiger erwarten die Wolfsburger zum Start der Champions League die Russen von ZSKA Moskau. Aber mit der Leistung von Ingolstadt wird‘s schwer in der Königsklasse.

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Das war nicht gut: Die VfL-Profis (v. l. Caligiuri, Rodriguez, Arnold, Naldo) müssen sich gegen Moskau steigern.

Quelle: Imago

„Wir müssen einen guten Tag haben“, bestätigt Manager Klaus Allofs, der vor dem Duell beim Aufsteiger gefordert hatte, dass die Champions League keine Rolle spielen dürfe. Jetzt aber gilt die volle Konzentration diesem Highlight, für das die Fans eine große Choreografie planen. Schließlich ist es sechs Jahre her, dass die berühmte Hymne zuletzt in der VW-Arena erklang. „Ich freue mich sehr. Das ist etwas, auf das wir, der Verein und die Anhänger sehr lange gewartet haben“, sagt Kapitän Diego Benaglio. „Jetzt gilt es, so schnell wie möglich zu regenerieren und das Spiel zu analysieren, um gegen Moskau gewisse Dinge besser zu machen.“

Wolfsburgs Dante (l.) kommt gegen Ingolstadts Lukas Hinterseer nicht an den Ball. Das Spiel endete 0:0.

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Viel Zeit ist nicht. Nur eine Trainingseinheit bleibt VfL-Coach Dieter Hecking, um sein Team neu auszurichten. Eigentlich wollten sich die Wolfsburger in Ingolstadt zusätzliches Selbstvertrauen für die Königsklasse holen - aber das klappte nicht. „Die Enttäuschung über das 0:0 ist jetzt kurz da, aber die Champions League ist ein neuer Wettbewerb“, erklärt Julian Draxler. Der Rekord-Einkauf gibt zudem sein Heimdebüt. „Das ist etwas ganz Besonderes, ein echtes Highlight“, schwärmt der 36-Millionen-Mann.

Beim VfL herrscht Euphorie. Doch leicht wird’s nicht gegen Tabellenführer ZSKA (spielte am Wochenende 2:2 gegen Zenit St. Petersburg). „Moskau hat ganz erfahrene und robuste Spieler. Wir wollen das genießen, aber auch erfolgreich sein“, gibt Allofs vor. Und Benaglio ergänzt: „Es wird ein ganz anderes Spiel - und ich bin mir sicher, dass wir auch ein ganz anderes Gesicht zeigen.“ Denn sonst könnte aus der Lust auf die Champions League schnell Frust werden…

tik

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