Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Labbadia will nicht nur als Feuerwehrmann zum VfL

Schwierige Gespräche mit Wolfsburgs Trainer-Kandidaten Labbadia will nicht nur als Feuerwehrmann zum VfL

Die VfL-Trainersuche und die heiße Spur zu Bruno Labbadia - drei Klubs hat der 50-Jährige in der Fußball-Bundesliga trainiert: Zweimal den Hamburger SV, einmal den VfB Stuttgart und einmal Bayer Leverkusen. Jetzt soll er die abgestürzten Wolfsburger retten, die Gespräche laufen. Aber sie gestalten sich noch schwierig.

Voriger Artikel
Kraftzirkel mit Medizinbällen: Ismaël macht‘s wie Magath
Nächster Artikel
Muskelfaserriss: Draxler verletzt sich im Geheimtraining

Er denkt langfristig: VfL-Trainerkandidat Bruno Labbadia, hier zu seiner Zeit beim VfB Stuttgart, sieht sich nicht als Feuerwehrmann, sondern will Zeit haben, um seinen neuen Klub mit entwickeln zu können.

Quelle: Imago

Wolfsburg. Ein Knackpunkt bei der Verhandlung mit Labbadia: Nach WAZ-Informationen hatte man VfL-intern eine Lösung mit ihm zunächst bis zum Saisonende angedacht, Labbadia sollte den Feuerwehrmann geben und dem auf den Relegationsplatz abgestürzten Klub wieder Stabilität verleihen. Dass er das kann, hat er mit der Rettung von Bundesliga-Dino HSV gezeigt. Den hatte der in Hamburg gerade geschasste Coach im vergangenen Jahr vor dem Horror-Szenario 2. Liga bewahrt - mit einer Last-Minute-Rettung in der Relegation. In der Saison danach landete er mit dem HSV auf Rang zehn.

Allerdings: Labbadia sieht sich nicht als Feuerwehrmann. Er will eine Mannschaft mit entwickeln, er will bei seiner künftigen Station mehr Mitspracherecht bei Verpflichtungen von neuen Spielern bekommen. Kurzum: Er möchte einen längerfristigen Vertrag, um für die Umsetzung seiner taktischen Ideen mehr Zeit zu haben. So, wie bei seiner Aufgabe in Stuttgart. Gut zweieinhalb Jahre hatte er da das Sagen, erreichte mit den mittlerweile abgestiegenen Schwaben das europäische Geschäft.

Klaus Allofs will die Trainersuche weiterhin nicht kommentieren. „Es bleibt dabei, was wir vor dem Trainerwechsel gesagt haben: Wir werden uns die Zeit nehmen und wenn der Moment gekommen ist, um die Entscheidung zu treffen, werden wir es tun“, so der in die Kritik geratene VfL-Manager, der gehofft hatte, dass er länger auf Interimscoach Valérien Ismaël aus der eigenen U 23 setzen kann. Doch nach dem Spiel in Freiburg wird Ismaël wohl wieder zum VfL II zurückkehren und ein neuer Coach den abgestürzten Pokalsieger von 2015 übernehmen.

eh

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell