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La dolce vita: Fans haben eine gute Zeit

VfL Wolfsburg La dolce vita: Fans haben eine gute Zeit

Sie fuhren weit und viel, um jedes VfL-Spiel in dieser Europa-League-Saison sehen zu können: Auch nach Süd-Italien begleiteten 600 Fans die Wolfsburger, um Diego Benaglio und Co. bei Maradonas Erben im Stadio San Paolo in Neapel zu unterstützen. Mit dabei bei wolkenlosem Himmel und sonnigen 23 Grad: Matthias Schröder, der alle Europa-Reisen in dieser Saison mitgemacht hat.

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Gutes Wetter, gute Stimmung: 600 VfL-Fans waren mit in Neapel, darunter auch Bismark Appiah (r.).

„Das so hinzukriegen, war mein Ziel“, erzählt der Wolfsburger, der auch schon Karten fürs Finale in Warschau hat. Rund 2500 Euro hat er bislang für die Europa-Touren bezahlt. „Ich habe einfach Bock auf Fußball, ich mache das, weil ich den Verein eben mag“, so Schröder, dessen Urlaub größtenteils für den VfL draufgeht. „Ich bin glücklich, dass das immer klappt, ich habe nette Kollegen“, so der VW-Angestellte schmunzelnd. Auch in der neuen Saison, wenn der VfL ziemlich sicher in der Champions League dabei sein wird, ist Schröder wieder mit seinen VfL-Lieblingen unterwegs.

Im Stadion war gestern auch Nicola Palermo. Der ehemalige Kicker des SSV Vorsfelde, der in Kästorf wohnt, aber seine Wurzeln in Neapel hat, drückte seinem SSC die Daumen. „Keine Frage, ich komme ja schließlich aus dieser Stadt“, so Palermo, der mit seiner Tochter nach Italien geflogen war, um neben dem Spiel auch seine Eltern besuchen zu können. „Schade, mein Sohn wäre auch gern mitgekommen, aber wegen der Schule ging das nicht.“

Die Fans verbrachten die Zeit vor der Partie am Hafen. So wie Bismark Appiah, der auch in Lissabon dabei war. „In der vergangenen Woche hatte ich mein 25-jähriges Jubiläum bei VW, da bekommt man zwei freie Tage. Die habe ich jetzt gleich für den VfL genommen“, so Appiah, der immer voller Leidenschaft dabei ist. „Es ist mir egal, was im Hinspiel beim 1:4 passiert ist. Diese Mannschaft spielt eine tolle Saison, ich bin stolz auf meine Jungs.“

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VfL Wolfsburg
Respektable Leistung: Trotz der Hinspielpleite hängten sich Nicklas Bendtner (r.) und der VfL gestern in Neapel (l. Raul Albiol) richtig rein.

Wie erwartet: Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg ist im Viertelfinale der Europa League ausgeschieden. Nach dem 1:4 im Hinspiel  war die Ausgangslage fürs Rückspiel beim SSC Neapel aussichtslos gewesen. Der VfL verkaufte sich beim 2:2 (0:0) vor 25.000 Zuschauern ordentlich. Timm Klose und Ivan Perisic trafen.

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