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Kruse: Wolfsburg ist ein deutscher Top-Club

VfL Wolfsburg Kruse: Wolfsburg ist ein deutscher Top-Club

Die Pokerkarten hat er beiseite gelegt, das Wolfsburger „Wir“ geht ihm schon sehr leicht von der Zunge – und heute Vormittag war er dann auch endlich da:  Max Kruse legte beim VfL los, trainierte mit und wurde beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten offiziell vorgestellt.

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Das neue Away-Jersey wurde am Donnerstag, 9. Juli, anlässlich der offiziellen Vorstellung von Neuzugang Max Kruse im Trainingslager in Bad Ragaz vorgestellt.

Und der 12-Millionen-Euro-Neuzugang betonte dabei, dass er gekommen ist, um ganz lange zu bleiben.

Bis 2019 hat der Ex-Gladbacher beim VfL unterschrieben. Nach jeweils drei Jahren bei Werder Bremen und beim FC St. Pauli, einer Saison beim SC Freiburg und zwei Spielzeiten in Gladbach soll Wolfsburg für lange Zeit seine sportliche Heimat sein. Kruse betont: „Ich habe vor, mindestens vier Jahre hier zu spielen.“ Bei einem Top-Verein in Deutschland, wie er den Pokalsieger am Samstag in seinem ersten WAZ-Interview als VfLer bezeichnet hatte. Den Abschied von der Borussia wertet der Nationalspieler als Schritt nach vorn. „In Deutschland gibt es nur Bayern und Wolfsburg, die noch konstanter Fußball spielen. Ich wollte auf diesem Top-Niveau ankommen, das habe ich jetzt geschafft.“

In den vergangenen Tagen hat sich der 27-Jährige auf Mallorca mit einem Fitnesstrainer vorbereitet. Bei hundert Prozent ist der Nationalspieler aber trotzdem noch nicht. „Da gibt es noch ein bisschen Fitnessrückstand aufzuholen“, so Kruse, der sich in den nächsten Tagen schnell beim VfL integrieren soll, damit er das Wolfsburger Spiel verinnerlicht. Zudem wird er an seiner Fitness arbeiten. VfL-Trainer Dieter Hecking: „Wir müssen da den richtigen Mix hinbekommen.“

Hecking will mit der Integration des Neuen gar nicht lange warten und stellt ihm bereits einen Einsatz am Sonntag beim Testspiel in Danzig in Aussicht. „Wir schauen mal, ob er da schon 30 oder 45 Minuten zum Einsatz kommen kann. Das ist zumindest in meinem Kopf drin“, so der Trainer über Kruse, der gerade im USA-Urlaub seinem Hobby (Pokern) nachgegangen war. Wolfsburgs neue Nummer 11: „Das war meine Freizeit, jetzt ist wieder Fußball angesagt.“

eh

Neues Auswärtstrikot vorgestellt

Max Kruse trug bei seiner Vorstellung das neue Auswärtstrikot des VfL. In der Saison 2010/2011 trugen die Wölfe zum letzten Mal Streifen auf der Brust - nach vier Jahren ist das neue Auswärtstrikot des VfL Wolfsburg jetzt wieder längs gestreift. In Anlehnung an das Trikot von 1995 hat Ausrüster Kappa ein Shirt entworfen, das auf der Vorderseite weiße und blaue Streifen zieren, die den grünen Grundfarbton unterbrechen.

„Trikot im Retro-Design“

Genau vor 20 Jahren trug eben jenes 95er-Team ein gestreiftes Trikot, mit dem es auch in das DFB-Pokalfinale in Berlin einzog. Zwei Jahrzehnte später gelang es den Wölfen erneut, ins Endspiel um den Cup einzuziehen. Mit dem Sieg gegen Borussia Dortmund erreichte der  VfL am 30. Mai Historisches. Die Geschichte dieser emotionalen  Erfolge 1995 und 2015 soll im neuen Auswärtstrikot weitergetragen  werden. „Dieses Trikot im Retro-Design spiegelt den Zusammenhalt beim VfL Wolfsburg wider. Gleichzeitig soll es an die ersten Jahre des  Profifußballs in Wolfsburg erinnern“, so VfL-Geschäftsführer Klaus  Allofs.

nos

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Die Trikot-Diskussion: An den Look von 1995 (l. Frank Lieberam) soll das neue Auswärtstrikot erinnern, das VfL-Stürmer Max Kruse gestern präsentierte (r.) – bei den Fans kam es in den sozialen Netzwerken nicht so gut an.

Am vorigen Wochenende waren Bilder des neuen VfL-Auswärtstrikots im Internet aufgetaucht. Die Resonanz unter den Fans des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten fiel eher negativ aus. Gestern wurde das neue Shirt offiziell vorgestellt – und Manager Klaus Allofs erklärte, was sich der VfL dabei gedacht hat.

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