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Krankenlager VfL: Es wird jeden Tag schlimmer!

VfL Wolfsburg Krankenlager VfL: Es wird jeden Tag schlimmer!

Patrick Ochs (Kreuzbandriss), Felipe Lopes (Durchblutungsstörungen), Christian Träsch (Schultereckgelenk-Sprengung) – und jetzt der nächste Schock: Der VfL muss drei Monate auf Ivan Perisic verzichten. Der Offensivmann des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten hat sich am Sonntag beim Turnier in Hamburg die linke Schulter gebrochen und muss operiert werden.

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Die Sorgen werden größer: VfL-Trainer Hecking muss nach Ochs (o. m.), Lopes (o. l.) und Träsch (o. r.) auch auf Offensivmann Perisic verzichten, der sich die Schulter gebrochen hat.

Krankenlager VfL – es wird fast jeden Tag schlimmer. Perisic (25), der am Montag zum zweiten Mal Vater geworden war, reiste gestern nach München, um sich weiterer Untersuchung beim Spezialisten Prof. Dr. Peter Habermeyer zu unterziehen und um anschließend an der kaputten Schulterpfanne operiert zu werden. „Ich weiß nicht, ob auf uns ein Fluch liegt, aber ich habe die Schnauze gestrichen voll, was Verletzungen für dieses Jahr angeht“, meinte Trainer Dieter Hecking, der in seiner Trainer-Karriere so viele Verletzungen in der Kürze der Zeit noch nie erlebt hat. „Vor allen Dingen wie sie sich ereignet haben, ist schon ungewöhnlich. Es ist ja nicht so, dass man mit Trainingssteuerung darauf hätte einen Einfluss nehmen können“, so der Coach kopfschüttelnd.

Dass der VfL jetzt auch noch auf den Kroaten verzichten müsse, sei ein großer Verlust: „Ivan hat eine gute Saison und eine gute WM gespielt. Er ist mit viel Selbstvertrauen zurückgekehrt, dann ist er noch zum zweiten Mal Vater geworden – es war viel Positives um ihn und jetzt kommt diese Meldung, die uns alle betroffen macht.“

Ochs, Lopes, Träsch und jetzt Perisic – auch der Manager war geschockt. Klaus Allofs: „Jetzt wird‘s langsam ungemütlich. So etwas habe ich in meiner Karriere auch noch nicht erlebt.“ Und weiter: „Das Wichtigste ist, dass der Heilungsprozess bei jedem Einzelnen optimal verläuft.“

eh

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