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Kostic: „Damit wollen wir nichts mehr zu tun haben“

VfL Wolfsburg Kostic: „Damit wollen wir nichts mehr zu tun haben“

Bad Ragaz. Filip Kostic wird vom VfB Stuttgart zum Hamburger SV wechseln. Nach einem Berater-Durcheinander hatte sich zuvor VfL-Manager Klaus Allofs von dem Transfer verabschiedet. Dabei soll er mit den Schwaben bereits eine Einigung erzielt haben, mit dem Spieler selbst allerdings nicht.

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Werden keine Kollegen: Der VfL (l. Josuha Guilavogui) hat sich aus dem Poker um Filip Kostic (v.) verabschiedet.

Quelle: Imago

Der Offensivspieler favorisierte den HSV, der Kostic am Sonntag zum Medizincheck erwartete.

Um die Verhandlungen zu forcieren, hatte sich Allofs in Bad Ragaz mit Kostic sowie dessen Bruder und Onkel getroffen. Dabei war auch Spielerberater Miroslav Stevic. „Die Familie hat uns mitgeteilt, dass die Vollmacht bei Stevic liegt“, berichtet Allofs. Demnach musste er sich also an Stevic wenden. Mit Giacomo Petralito sitzt aber offenbar ein weiterer Vermittler mit im Boot, der an einem Transfer ebenfalls verdienen würde. Auch er will Kostic zum VfL transferieren. „Petralito ist jemand, der versucht, Verbindungen herzustellen. Das kann man nicht verhindern. Er arbeitet grundsätzlich gern mit uns zusammen, aber auch mit anderen Vereinen“, so Allofs.

Und dann gibt es da noch Sedat Duraki, der ebenfalls versucht hat, Kostic nach Wolfsburg zu vermitteln. Die Gespräche des VfL mit anderen Beratern sind ihm laut Bild-Zeitung sauer aufgestoßen. „Ich war ein Jahr lang mit Wolfsburg wegen Kostic in Kontakt. Vor wenigen Wochen schalten sie dann weitere Berater ein“, lautet sein Vorwurf. Allofs distanziert sich von den Vorwürfen, er habe bei den Verhandlungen nicht korrekt gehandelt. „Damit wollen wir nichts mehr zu tun haben. Wir können sagen, dass unsere Geschäfte zu 100 Prozent korrekt ablaufen. Wir arbeiten sauber“, betont Allofs, der sich jetzt nach anderen Alternativen für den gewechselten André Schürrle umsehen muss.

mwe

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