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Koo gegen seine größten Verehrer

VfL Wolfsburg Koo gegen seine größten Verehrer

Der VfL will heute (15.30 Uhr) in der Fußball-Bundesliga weiter siegen. Für einen Wolfsburger ist das Spiel in Mainz etwas ganz Spezielles. Denn Mittelfeld-Koreaner Ja-Cheol Koo trifft auf seine größten Verehrer. Der FSV baggerte monatelang am Spielmacher. Und trotz vergeblicher Liebesmüh‘ wollen sie ihn noch immer.

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Hallo, meine Lieben: VfL-Mittelfeldspieler Ja-Cheol Koo trifft heute auf den Verein, der ihn unbedingt haben wollte und noch immer interessiert ist.

Sogar ein konkretes Angebot hatte Mainz nach Wolfsburg geschickt. Koo wäre gern gegangen, ließ sich aber vom VfL überzeugen. Nun muss er Mainz weh tun. „Ich bin Profi, ich muss jetzt nur an Wolfsburg denken“, sagt der Mittelfeldspieler vor dem Duell mit seinem Flirt. Koo verspricht: „Ich bleibe hier und werde 120 Prozent aggressiv gegen Mainz sein.“

Bei den 05ern hätte Koo auf der Zehn spielen können. „Das ist meine Wunschposition“, sagt er. Beim VfL ist die Rolle mit Diego besetzt. Hinter dem Spielmacher ist Koo eingeordnet. „Ich brauche ein bisschen Zeit, bis alles klappt. Aber dank Luiz Gustavo kann ich etwas offensiver sein“, schildert der Südkoreaner - und erklärt: „Wenn Luiz den Ball hat, ist alles sicher, und ich habe mehr Freiräume. Dann kann ich Diego vorn helfen.“

Koo will mit dem VfL Erfolg. „Wir haben eine starke Mannschaft, können jede Woche in der Bundesliga gewinnen“, sagt er. Heute muss er es in Mainz gegen Trainer Thomas Tuchel, der ihn unbedingt will. Und gegen einen seiner besten Kumpels. Außenverteidiger Joo-Ho Park kam im Sommer aus Basel. „Wir sind seit sechs, sieben Jahren eng befreundet, haben uns in der Nationalmannschaft kennengelernt“, so Koo. „Wir telefonieren oft. Er hat immer gesagt, dass er eines Tages in Deutschland spielen will. Aber am Samstag sind wir Gegner.“

rs/eh

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