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Kommen die Stimmungs-Fans nicht zum Hamburg-Spiel?

VfL Wolfsburg Kommen die Stimmungs-Fans nicht zum Hamburg-Spiel?

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg verhängt Hausverbote gegen Prügel-Fans - als Reaktion darauf wollen Ultras, aus deren Szene einige Ausgesperrte kommen, VfL-Heimspiele boykottieren.

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Wird die Stimmung am Freitag so gut wie zuletzt? Einige Anhänger wollen die Partie boykottieren.

Quelle: Boris Baschin

In einem offenen Brief nehmen die Ultras Stellung zu den Maßnahmen. Darin heißt es: "Ein Weitermachen wie bisher, verbunden mit einem kritischen Spruchband und ein paar Schmähgesängen in Richtung Geschäftsführung, ist für uns keine angemessene Gegenwehr mehr. (...) Deswegen werden Heimspiele der VfL Wolfsburg Fußball GmbH ab sofort und bis auf Weiteres von uns boykottiert." Gespräche mit Vereinsvertretern wurden abgebrochen.

Insider rechnen damit, dass dadurch am Freitag gegen den HSV etwa 100 VfL-Anhänger weniger in die Nordkurve kommen. Zu spüren kann das vor allem deshalb sein, weil die Ultras die Stimmung auf der Tribüne organisieren. Möglich also, dass die Anfeuerungen diesmal stocken.

"Die Fans sind immer sehr wichtig, weil sie uns auch unterstützen, wenn es nicht läuft. Nach den letzten Ergebnissen hoffe ich auf ein ausverkauftes Stadion", sagte Mittelfeldspieler Jan Polak, bevor er von den Boykott-Plänen erfuhr. Um der Mannschaft ihre Gründe zu erläutern, erwägen die Ultras einen Besuch bei den Profis, oder sie wenden sich mit einem Flugblatt an die Spieler.

Der VfL ist daran interessiert, wieder mit diesen Fans zu sprechen. "Wir würden es bedauern, wenn sie nicht ins Stadion kommen", sagt Sprecher Gerd Voss.

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