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Köln: „Poldi“ entmachtet, Riether Vize

VfL Wolfsburg Köln: „Poldi“ entmachtet, Riether Vize

Der Start in die Fußball-Bundesliga ist erst in elf Tagen, da kracht es schon gewaltig beim 1. FC Köln, am ersten Spieltag Gastgeber des VfL Wolfsburg. Gestern machte Trainer Stale Solbakken die Entmachtung von Kapitän Lukas Podolski offiziell.

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Als Neuer gleich Vize: Sascha Riether (r.) steckt mittendrin im Kölner Krach vor dem Saisonstart.

Mittendrin im Trubel um die Binde ist auch ein Ex-Wolfsburger: Sascha Riether. Den Neuzugang hatte Kölns neuer Coach erst im Test gegen Arsenal London als Kapitän auflaufen lassen. Große Chancen hatte sich Riether nicht ausgerechnet (WAZ berichtete), jetzt bestimmte der norwegische Trainer den VfL-Meisterspieler von 2009 immerhin zum Vize von Abwehrspieler Pedro Geromel, der somit zum Bleiben gebracht werden soll.

„Ich bin zu der Entscheidung gekommen, dass die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt werden muss. Auch ohne Kapitänsbinde sind die Erwartungen an Lukas Podolski bereits sehr hoch“, begründete Solbakken seine Entscheidung.

Dem Vernehmen nach sieht das der Entmachtete anders. „Poldi“ hatte öfter betont, dass ihn das Amt, das ihm Ex-Coach Frank Schaefer in der vergangenen Saison übertragen hatte, mit Stolz erfülle.

Solbakken macht sich zu seinem Start damit erst einmal selbst das Leben schwer: Fans und Medien laufen Sturm in Köln. Den Zeitpunkt der Verkündung dürfte er bewusst so früh gelegt haben, damit sich die Wogen bis zum Start wieder glätten. Ob das gelingt, wird der Auftakt gegen den VfL zeigen.

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