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Knoche war der Beste

VfL Wolfsburg Knoche war der Beste

Viermal in Folge war Diego Benaglio nach WAZ-Noten Hinrunden-Bester des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten, jetzt musste sich der Nationaltorhüter der Schweiz knapp geschlagen geben. Neuer Primus ist erstmals ein VfL-Eigengewächs – Robin Knoche!

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Abgeschoben, ausgeliehen und plötzlich wieder Leistungsträger

Zum ersten Mal liegt einer aus der eigenen Jugend vorn: Robin Knoche war notenbester VfLer der Hinrunde.

Nach der Hinrunde der vergangenen Saison, als der Youngster unter Wolfsburgs damaligem Trainer Felix Magath sein Bundesliga-Debüt gefeiert hatte, war er bei der Noten-Vergabe noch weit hinten gelandet: Schnitt 4,40, Platz 15 unter 16 von der WAZ gewerteten VfL-Profis. Damals wurde Knoche noch im defensiven Mittelfeld eingesetzt, Coach Dieter Hecking ließ ihn dann in der Innenverteidigung ran. Eine gute Entscheidung – für Spieler und Verein.

Denn seitdem marschiert Knoche. In der Saison-Abschlusswertung der WAZ war er schon Neunter (Schnitt 3,60), in dieser Spielzeit wurde der 21-Jährige Bundesliga-Stammspieler und U-21-Nationalspieler. Und eben Noten-Bester der WAZ.

Was den 1,90-Meter-Hünen, der seit der C-Jugend VfLer ist, in der Hinrunde ausgezeichnet hat? Er war mit 64,4 Prozent gewonnener Duelle einer der drei zweikampfstärksten Wolfsburger. Er spielte – als Innenverteidiger (!) – mit 883 die meisten Pässe aller VfLer, brachte starke 85 Prozent zum Mitspieler – auch das ein Top-drei-Wert. Liga-weit liegt er mit 69 Prozent gewonnener Luftduelle auf Platz zwölf. Und er verrichtete seinen Job im Abwehrzentrum auch noch außerordentlich fair. Knoche sah nur einmal Gelb, beging im Schnitt nur alle zwei Stunden und zwei Minuten ein Foul – bei einem Manndecker auf diesem Level kaum zu glauben.

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