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Knoche hat wieder die Nase vorn

VfL Wolfsburg Knoche hat wieder die Nase vorn

Genau 200 Minuten hatte Robin Knoche seinen Stammplatz in der Innenverteidigung verloren. Jetzt ist der Youngster, der in der Hinrunde bester VfL-Profi war und in der Rückrunde etwas gewackelt hat, aber wieder voll da. Obwohl Konkurrent Timm Klose wieder fit ist, geht der Wolfsburger Fußball-Bundesligist mit dem 21-Jährigen in den Saisonendspurt.

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Wechsel: Nach seiner Genesung gehört Timm Klose (r.) morgen wieder zum Kader - auf dem Feld steht aber erst einmal Robin Knoche (l.).

Quelle: CP24

Nach dem Unentschieden in Braunschweig hatte Dieter Hecking gewechselt, Knoche rausgenommen. „In der Phase war er nicht so stabil“, erinnert sich der Trainer. Gegen Augsburg, in Bremen und 20 Minuten gegen Frankfurt spielte Klose, dann verletzte sich der Schweizer. „Das war Robins Glück, sonst hätten wir nicht wieder so schnell gewechselt“, verrät Hecking ehrlich.

Doch Knoche nutzte seine Chance, war nach der Einwechslung gegen Frankfurt stark und solide in Dortmund. „Er ist gestärkt wiedergekommen und hat tolle Signale gesendet“, lobt der VfL-Coach seinen Abwehr-Youngster. „Es ist auch mal gut für einen jungen Spieler, dass er von draußen schauen und neu justieren kann“, weiß Hecking.

Knoche spielt morgen gegen Nürnberg, aber Klose ist wieder fit, macht Druck. „Ich spüre jetzt aber nicht mehr Verantwortung als sonst. Druck habe ich in jedem Bundesliga-Spiel“, sagt Knoche. „Wenn ich mich jetzt besonders stark auf bestimmte Dinge konzentrieren würde, wäre das auch nicht hilfreich für meine Leistung.“

Dass er seinen Beruf ernst nimmt, steht beim Youngster außer Frage. Bei den Gegentoren in Dortmund konnte Knoche wenig machen, auch wenn er jeweils nah am Schützen stand. Dennoch hatte er lange gegrübelt: „Man hinterfragt sich, was man hätte besser machen können und geht die Szenen noch einmal durch. Aber ich denke, es war alles eher unglücklich.“

rs

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