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Knaller als Krönung: Das Doppelpack-Debüt

VfL Wolfsburg Knaller als Krönung: Das Doppelpack-Debüt

Abgezockt, mit Auge und dann noch ein Knaller - Ricardo Rodriguez war der Held beim tollen 4:1 des VfL gegen Leverkusen. Der Linksverteidiger erzielte ganz nebenbei seinen ersten Doppelpack in der Fußball-Bundesliga.

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Das Tor, das die Vorentscheidung brachte: Als Kevin De Bruyne die Ecke nach innen schlägt, ist vorm Tor von Ricardo Rodriguez noch nichts zu sehen,... ...aber dann taucht der Schweizer aus dem Hintergrund auf, jagt die Kugel per Volley flach in die Ecke und wird anschließend von Daniel Caligiuri geherzt (r.).

Quelle: Sky (2)

„Das war ein ganz, ganz wichtiger Sieg“, atmete der Nationalspieler der Schweiz tief durch. Und er sagte gleich, warum der VfL es endlich besser gemacht hat als zuletzt: „Wir haben mehr gekämpft, mehr miteinander gesprochen und haben zusammengehalten.“ Dass er einen großen Anteil am ersten VfL-Sieg der noch jungen Saison hatte, wollte der 22-Jährige nicht überbewerten. Aber er sagte auch: „Zwei Tore in einem Spiel zu schießen, das fühlt sich schon gut an.“

In der vergangenen Saison hatte Rodriguez fünfmal in der Liga getroffen - auch gegen Leverkusens Torhüter Bernd Leno. Ebenfalls per Elfmeter. Doch damals erst per Nachschuss. Diesmal zockte er Leno aus. Rodriguez: „Ich weiß, in welche Ecke ich damals geschossen habe, diesmal habe ich mich für die andere entschieden.“ Und diesmal war die Kugel gleich drin.

Endlich der erste Sieg – und was für einer! Gegen das Team von Bayer Leverkusen gewann der VfL hochverdient mit 4:1 (2:1). Der überragende Ricardo Rodriguez traf doppelt, die weiteren Wolfsburger Tore erzielten Vieirinha (per Kopf!) und der eingewechselte Aaron Hunt. Josip Drmic hatte vor 27.900 Zuschauern für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt.

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Klasse war auch seine präzise Flanke vorm 2:1. „Ich habe lange gewartet, aber zunächst habe ich keinen meiner Mitspieler gesehen. Dann kam Vieirinha. Der hat sich danach bei mir bedankt und gesagt: Das ist dein Tor.“

Dass dem Nationalspieler auch noch das schönste Tor des Spiels gelang, passte zu seinem Sahnetag. Nach einer Ecke von Kevin De Bruyne nahm Rodriguez den Ball aus 19 Metern direkt. „Das Tor gehört zur Hälfte dem Kevin“, meinte Rodriguez, der aber bei Bayers zwischenzeitlichem Ausgleich seinen Landsmann Josip Drmic nicht halten konnte. Rodriguez: „Wenn ich da richtig zupacke, sehe ich wahrscheinlich Rot.“

eh/rs

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