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Klose muss sich hinten anstellen

VfL Wolfsburg Klose muss sich hinten anstellen

Topspiel gegen Schalke gemacht - eigentlich gibt‘s für Dieter Hecking keinen Grund, Robin Knoche am Samstag in Mainz draußen zu lassen. Allerdings: Ob‘s so kommt, lässt der Trainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten noch offen, denn mit Timm Klose kehrt Knoches Konkurrent in den VfL-Kader zurück.

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Seine Sperre ist abgelaufen: Doch Timm Klose (l.) muss sich nach der Top-Leistung von Robin Knoche gegen Schalke erstmal wieder hinten anstellen.

Für Klose, den der VfL im Sommer aus Nürnberg geholt hatte, lief‘s beim Start in die neue Saison nicht gut. Beim 0:2 in Hannover hatte er Gelb-Rot gesehen. Diese Sperre hat der Nationalspieler der Schweiz abgebrummt - und muss sich erstmal wieder hinten anstellen. „Die Position neben Naldo war die ganze Zeit ein heißes Duell zwischen Robin und mir“, sagt der Abwehrmann, „das wird sich auch nicht ändern. Ich muss meine Leistung unter der Woche bringen, um zu bestätigen, dass ich am Wochenende spielen darf.“

Beim 4:0 gegen Schalke jubelte Klose auf der Tribüne - und freute sich mit Knoche mit. Der Abwehrmann lobt seinen Kontrahenten: „Robin hat seine Vorbereitung bestätigt. Es freut mich für ihn, dass er dann so ein Spiel macht.“

Den Konkurrenzkampf mit Knoche sieht er gelassen. „Auf dem Platz bekämpft man sich, aber neben dem Platz sollte es kollegial zugehen. Man darf nicht vergessen, dass wir eine Mannschaft sind.“

Sollte Klose spielen dürfen, hofft er auf das Duell mit Sebastian Polter (wechselte im Sommer vom VfL nach Mainz, nachdem er zuvor an Nürnberg ausgeliehen war). Klose flachst: „Polter würde ich gern wehtun...“ Der Neuzugang erinnert sich an intensive Zweikämpfe im Training der Nürnberger: „Er war der einzige Stürmer, der mir so wehgetan hat, dass ich irgendwann mal sagen musste: Ich will jetzt nicht in jedem Training gegen ihn spielen.“ Gibt‘s denn vorm Spiel Kontakt? Klose schmunzelnd: „Ich werde versuchen, ihn ein bisschen nervös zu machen...“

eh

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