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Klose hat Abschied „noch im Hinterkopf“

VfL Wolfsburg Klose hat Abschied „noch im Hinterkopf“

Seine Situation ist vertrackt: An Naldo und Robin Knoche kommt Timm Klose nicht vorbei, den VfL verlassen darf er als derzeit einzige Alternative in der Innenverteidigung aber auch nicht. Dennoch hat der Schweizer einen Abschied im Winter „noch im Hinterkopf“.

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So hat er sich das eigentlich nicht vorgestellt: VfL-Innenverteidiger Timm Klose (M.) ist mit seiner Situation unzufrieden.

Nein, Wolfsburg hat den ehemaligen Nürnberger noch nicht glücklich gemacht. „Wenn man die eineinhalb Jahre anschaut, die ich jetzt hier bin, wird man nachdenklich“, sagt er. „Ich habe einzelne Spiele machen dürfen, aber über den Punkt Null bin ich beim VfL nie hinausgekommen. Von daher kann es jetzt nur besser werden.“

Noch immer hängt Klose sein allererstes Bundesliga-Spiel mit dem VfL nach. „Wenn ich mir etwas vorwerfen muss, dann die Rote Karte in Hannover“, sagt er im Wissen, dass er dadurch seinen Stammplatz an Knoche verloren hat. An ihm und Naldo kommt der Schweizer nun nicht mehr vorbei. „Ich bin ja nicht blind. Die anderen beiden haben es gut gemacht. Ich kann ja niemanden kritisieren, wo es nichts auszusetzen gibt“, so Klose. „Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass mehr rotiert wird und ich das Vertrauen bekomme. So kommt das Gefühl auf, dass ich nicht gebraucht werde.“

Dass er für den Kader wichtig ist, hat Klose jetzt noch mal von Trainer Dieter Hecking und Manager Klaus Allofs gesagt bekommen. „Ich bin ja auch ein geselliger Typ, der keine Probleme macht“, sagt Klose. „Aber ich habe ja selbst Ambitionen und Ziele.“ Der Abwehrmann weiß: „Der VfL hat schnell ausgegeben, dass er mich nicht gehen lässt. Ich werde immer mit Herzblut dabei sein.“ Aber: „Wenn man nicht spielt, hat man immer die Option im Hinterkopf, etwas anderes auszuprobieren.“ Einen Wechsel im Winter will Klose also nicht ausschließen: „Man weiß nie, was passiert. Es kann ja immer schnell gehen.“

rs

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