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Klose ehrlich: „Ich hatte das Gefühl, dass ich außen vor bin“

VfL Wolfsburg Klose ehrlich: „Ich hatte das Gefühl, dass ich außen vor bin“

Timm Klose hat am Sonntag gegen Mainz sein drittes Spiel in Folge für den VfL bestritten - und damit seinen persönlichen Bestwert eingestellt. War das die Wachablösung in der Wolfsburger Innenverteidigung?

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War lange nur dritte Wahl: Doch inzwischen scheint Timm Klose die Nase sogar hauchzart vor Konkurrent Robin Knoche zu haben.

Gegen Freiburg und bei Inter Mailand hatte der Schweizer den gesperrten Naldo ersetzt. Doch in Mainz war der Brasilianer zurück - und dafür musste nicht Klose auf die Bank, sondern Robin Knoche. Ein Blick in die Statistik zeigt, wie eng das Rennen um den Platz neben dem gesetzten Naldo ist. Die Kontrahenten nehmen sich nicht viel, Knoche hat die bessere Passquote, dafür gewinnt Klose mehr Zweikämpfe. Eine schwere Entscheidung für Coach Dieter Hecking.

Klose macht keinen Hehl daraus, dass er im Team bleiben möchte. Die Zeit als Zuschauer von der Bank hat ihn mitgenommen. „Ich hatte das Gefühl, dass ich außen vor bin, weil ich nie spielen durfte, wenn‘s drauf ankam“, sagte der 26-Jährige offen und ehrlich. „Das zieht dich mit der Zeit runter. Dabei bin ich sonst ein positiver Mensch. Wer mir bei Instagram folgt, der weiß das.“ Bei der Online-Plattform lädt Klose viele witzige Fotos und Videos hoch. Nach dem Spiel in Mainz posierte er mit Keeper Diego Benaglio.

Hecking hat nun knapp zwei Wochen Zeit, um sich für den Schweizer oder für Knoche zu entscheiden. Dann steht das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart an. Klose hätte jetzt lieber weitergespielt, erklärte schmunzelnd: „Ich habe drei Spiele in Folge gemacht, das ist etwas Neues für meine Beine. Aber es freut mich sehr.“

tik

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