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Klose-Millionen für Embolo? Allofs: Nein!

VfL Wolfsburg Klose-Millionen für Embolo? Allofs: Nein!

Verteidiger Timm Klose (zu Norwich City) spült rund 11,5 Millionen Euro in die VfL-Kasse - Geld, das der Wolfsburger Fußball-Bundesligist möglicherweise bei der Stürmersuche gut gebrauchen kann; 30-Millionen-Talent Breel Embolo vom FC Basel wäre sofort finanzierbar. Aber VfL-Manager Klaus Allofs winkt ab...

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Frisches Geld: Auch wenn der Abschied von Timm Klose (l.) Millionen bringt, gibt‘s keine neue Transferoffensive bei Breel Embolo.

Quelle: Imago

Nach dem Mittelfußbruch von Bas Dost hält der VfL nach einem Stürmer Ausschau, aus der Schweiz war zu hören, dass ein neues Wolfsburger Angebot für Embolo erwartet wird. Doch Allofs hält dagegen, sagt: „Wir werden nicht irgendwelche Summen einsetzen, die jenseits jeglicher Vernunft und aller Marktpreise sind.“ Heißt: 30 Millionen sind für einen 18-Jährigen, der sich in einer Top-Liga noch beweisen muss, viel zu viel.

Der Ausfall von Dost sei zwar eine „außergewöhnliche Entwicklung“, aber, so Allofs, „wir werden dennoch sinnvoll handeln“. Für weniger Geld wäre Mame Diouf zu bekommen, der Senegalese komme zurzeit nicht in Frage, hatte Allofs erklärt. Das könnte sich jedoch auch schnell wieder ändern, wenn das Ende des Transferfensters näher rückt und der VfL noch keine andere Lösung hat.

Und was ist mit einem neuen Verteidiger? „Da besteht keine Not“, erklärt Allofs. In Sachen Klose-Nachfolge will der Manager erst einmal auf den vorhandenen Kader setzen, „aber wir halten die Augen natürlich offen“. Top-Kandidat wäre Nicklas Süle (WAZ berichtete), doch 1899 Hoffenheim lässt den Manndecker im Winter nicht gehen.

Klose ist derweil am Sonntag bereits nach England gereist, um bei Norwich City den Medizin-Check zu absolvieren. Am Montag soll der Wechsel des Schweizers vom VfL in die Premier League offiziell verkündet werden. Die Wolfsburger kassieren 11,5 Millionen Euro für den 27-jährigen Innenverteidiger, beide Vereine haben sich geeinigt. „Wenn alles in Ordnung ist und die Verträge so sind wie besprochen, dann kann der Wechsel über die Bühne gehen“, bestätigte Allofs. Bereits am Samstag war Klose von Dresden aus, wo die Mannschaft nach dem Trainingslager in Lagos gelandet war, nach Wolfsburg gefahren, um seine Sachen abzuholen. Zuvor hatte er sich von seinen Mitspielern verabschiedet.

tik

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