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Klich weiß: Für Deutschland wird es morgen in Warschau schwierig

VfL Wolfsburg Klich weiß: Für Deutschland wird es morgen in Warschau schwierig

Spitzenspiel für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation: Morgen (20.45 Uhr/live bei RTL) geht‘s in Warschau gegen Polen. Mateusz Klich wurde für den Kracher nicht nominiert. Der VfL-Mittelfeldspieler ist darüber traurig, traut seinen Landsmännern aber den ersten Sieg gegen die DFB-Elf zu.

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Da war Klich noch dabei: Der VfLer (l.) beim Länderspiel im Mai gegen Deutschland (r. Christoph Kramer).

Quelle: Imago 16464023

In allen 18 Länderspielen haben die Polen noch nie gegen Deutschland gewonnen. „Ich hoffe, dass es jetzt zum ersten Mal klappt“, so Klich. „Wir haben eine gute Mannschaft. Wir müssen in der Defensive aufpassen und einige Chancen für Robert Lewandowski herausarbeiten.“ Der Bayern-Stürmer ist der große Hoffnungsträger des Nachbarlandes. „Wir setzen auf ihn. Er ist unser größter Star und unheimlich beliebt. Aber das ist normal, wenn man bei Bayern spielt und so gut in Form ist“, erläutert Klich, der aber die Deutschen warnt: „Wir haben mehr als Lewandowski! Allein wird er dieses Spiel nicht gewinnen.“

Bei den letzten beiden Länderspielen war Klich noch mit dabei. Jetzt wurde er ausgebootet. „Ich hatte ein Jahr lang auf dieses Spiel gewartet. Es ist hart für mich“, sagt er ehrlich. Nach einem Telefonat mit Nationaltrainer Adam Nawalka war alles klar: „Wenn ich in Wolfsburg nicht spiele, dann habe ich kaum Chancen auf die Nationalmannschaft“, weiß VfL-Tribünenhocker Klich.

Zuletzt war der Mittelfeldspieler, der im Sommer aus Holland zurückgekommen war, nicht mal mehr im Kader. „Ich warte auf meine Chance. Trainer Dieter Hecking hat mir gesagt, dass ich geduldig sein muss“, schildert Klich, der einen Wechsel in der Winterpause nicht ausschließen möchte: „Wenn sich die Lage nicht ändert, sind Gespräche normal. Aber bis dahin haben wir noch drei Monate Zeit. Grundsätzlich möchte ich meinen Vertrag bis Juli erfüllen.“

rs

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