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Klich und der große Schritt zurück

VfL Wolfsburg Klich und der große Schritt zurück

Vor drei Jahren wollte er sich mit dem Wechsel zum VfL den Traum von der Bundesliga erfüllen. Geklappt hat es nicht. Nun ist Mateusz Klich zurück in Wolfsburg - gereift, gestärkt und angriffslustig. Manager Klaus Allofs traut dem polnischen Spielmacher sogar zu: „Mateusz könnte die kleine Überraschung der Vorbereitung werden.“

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Macht er es diesmal besser? Mateusz Klich ist zurück beim VfL.

Eineinhalb Jahre hatte Klich bei PEC Zwolle in Holland gespielt, mit dem Verein überraschend den nationalen Pokal gewonnen. Doch bleiben wollte er nicht, der VfL holte Klich zurück. Seit Samstag trainiert er wieder in Wolfsburg, das diesmal keine Durchgangsstation ohne Spielminute sein soll wie beim ersten Aufenthalt. „Es fühlt sich soweit gut an, wieder hier zu sein. Damals hatte ich keine Chance. Aber ich war in Wolfsburg auch noch nicht fertig“, meint der 24-Jährige forsch.

Der Schritt zurück nach Wolfsburg ist groß - Klich sieht‘s realistisch: „Ich weiß, dass es hier für jede Position zwei, drei Spieler gibt. Es wird sehr hart, in die Startelf zu kommen. Aber ich tue alles dafür, um es in die Bundesliga zu schaffen.“ Dafür ist er aus Holland zurückgekommen. „In Deutschland gibt es die deutlich stärkere Liga“, sagt Klich.

Trainingsauftakt: Wunderbares Wetter, gute Stimmung und 600 Fans – nach rund sieben Wochen Pause hat der Alltag die Profis des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten wieder. Am Samstagmorgen legte der VfL mit der Vorbereitung los.

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Und der VfL ist inzwischen besser als 2011 bei seinem ersten Anlauf. Hat der Pole eine echte Chance? „Alles, was wir uns von seiner Ausleihe nach Zwolle damals versprochen hatten, ist eingetreten“, sagt Allofs. „Mateusz war einer der auffälligsten Spieler Hollands und ist polnischer Nationalspieler. Er hat jetzt die Riesenchance bei uns.“ An die glaubt Klich. „Ich habe mich defensiv verbessert. Das war damals ein Kritikpunkt an mir. Und ich bin viel selbstbewusster. Damals hatte ich eine harte Zeit in Wolfsburg, jetzt fühle ich mich besser.“

Dennoch ist ein Abschied bis Ende August möglich - „wenn wir ein Überangebot auf seiner Position haben und seine Leistung nicht reicht“, so Allofs. „Aber das ist nicht unser erster Gedanke bei Mateusz...“

rs/eh

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