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Klaus Allofs erwartet keine Sparmaßnahmen

VfL Wolfsburg Klaus Allofs erwartet keine Sparmaßnahmen

Die Krise beim VfL-Eigner Volkswagen: Am Dienstag kündigte der neue VW-Chef Matthias Müller an, dass alle Investitionen auf den Prüfstand kommen. „Es gibt keinen Grund, sich jetzt Sorgen zu machen“, sagt hingegen Klaus Allofs, der Manager des Fußball-Bundesligisten.

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Bleibt bei seiner Haltung: VfL-Manager Klaus Allofs glaubt nicht, dass die VW-Situation unmittelbare Auswirkungen auf die Fußballer hat.

Quelle: imago sportfotodienst

Nach dem Skandal um manipulierte Abgaswerte war am Dienstag Betriebsversammlung im Wolfsburger Werk. Dabei kündigte Müller Folgen für den gesamten Konzern an, erklärte unter anderem: „Was nicht zwingend nötig ist, wird gestrichen oder geschoben.“ Das werde aber sicher nicht ohne Schmerzen gehen. Und zum Thema Fußball sagte er in der FAZ: „Wir drehen jeden Stein um und werden uns auch das ansehen.“

Doch Allofs bleibt bei seiner Haltung: Er erwartet keine plötzlichen Sparmaßnahmen für die VW-Tochter VfL. „Es gibt da brennendere Themen. Da geht es um andere finanzielle Größenordnungen“, erklärt der Manager. Wegen der Abgasmanipulationen droht dem Konzern eine Strafe in Milliardenhöhe.

Dennoch erwartet Allofs Auswirkungen - in welcher Form auch immer. „Es ist natürlich klar, dass wir im Kontext dessen, was sich dort entwickeln muss, auch unsere Rolle spielen müssen. Aber es gibt da keine neue Marschrichtung oder Ansage“, so der VfL-Manager. „Sollte es Veränderungen geben, bin ich fest davon überzeugt, dass ich einer der ersten bin, der davon erfährt.“

tik/dpa

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