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Kjaer: „Unsere Stärke ist die Defensive“

VfL Wolfsburg Kjaer: „Unsere Stärke ist die Defensive“

Sein bisher letztes Spiel in Wolfsburg hat er am 13. April 2013 bestritten - für den VfL. Heute kommt Simon Kjaer als Abwehrchef des französischen Erstligisten OSC Lille zurück - und trifft in der Europa League auf seinen Ex-Klub.

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Im vorigen Jahr noch VfLer: Simon Kjaer. Jetzt ist er in Lille eine Stütze der Mannschaft.

Quelle: imago sportfotodienst

Seine letzte Bundesliga-Partie (2:2 gegen Hoffenheim) war für Simon Kjaer durchwachsen wie seine gesamte Zeit beim VfL. Von Manager Dieter Hoeneß für 9 Millionen Euro aus Palermo geholt, machte er 57 Spiele (drei Tore), wurde von Trainer Felix Magath nach Rom und in die zweite Mannschaft verbannt, ehe ihn Lorenz-Günther Köstner einbaute. Schließlich verkaufte ihn Manager Klaus Allofs nach Lille; bei den Franzosen ist der Däne eine feste Größe.

Vorm heutigen Spiel sprach er im dänischen Fernsehsender TV2 über...

...seinen Landsmann Nicklas Bendtner: „Es wird großartig sein, gegen Nicklas zu spielen. Wir kennen uns sehr gut aus vielen gemeinsamen Länderspielen. Doch es ist das erste Mal, dass wir uns auf dem Platz als Gegner treffen. Ich wünsche ihm in Wolfsburg nur das Beste - nur nicht in der Partie gegen uns. Aber die Bundesliga ist ein toller Wettbewerb - für Nicklas und für jeden anderen auch.“

...seinen Ex-Verein Wolfsburg: „Es ist schon ein bisschen was Besonderes, gegen meinen ehemaligen Verein zu spielen. Und es wird sehr schön sein, einige Menschen wiederzusehen, die ich gut kenne. Aber das Einzige, was an diesem Tag wirklich wichtig ist, ist, dass wir in Wolfsburg ein gutes Ergebnis erzielen. Dann wird es auch nicht so wichtig gewesen sein, gegen wen wir gespielt haben.“

...die Situation des OSC Lille: „Wir hatten sehr viele Verletzungen zu Saisonbeginn. Daher war es sehr schwierig, unseren Spielstil als Mannschaft zu entwickeln und den Rhythmus zu finden. In der vergangenen Saison hatten wir fast keine Verletzungen bei den Schlüsselspielern. Das macht es natürlich leichter, gut und konstant zu spielen. Wir sind noch nicht in unserer Bestform, aber wir haben gute Ergebnisse in der Ligue 1 erzielt und gehören dort zur Spitzengruppe. Unsere Stärke ist sicher die Defensive. Immerhin haben wir sechs von acht Partien zu Null gespielt.“

rs

Allofs lobt den Ex-Wolfsburger

ür rund 2,5 Millionen Euro hatte der VfL Simon Kjaer vor einem Jahr nach Lille verkauft. Aber warum eigentlich?

Immerhin war der Däne unter Trainer Dieter Hecking wieder zum Stammspieler geworden. „Wir mussten eine Entscheidung treffen, als es die Anfrage gab. Es war auch schon zu Magaths Zeiten nicht immer reibungslos, er war in der Bundesliga oft wechselhaft“, sagt Manager Klaus Allofs heute.

In Frankreich aber habe sich Kjaer stabilisiert. „Ich glaube, Simon ist auch ein Grund, warum Lille so wenig Gegentreffer hat“, meint Allofs. Zudem hatte der Däne beim 1:1 gegen Krasnodar im ersten Europa-League-Gruppenspiel den wichtigen Ausgleich erzielt.

Auch deshalb schwärmt Hecking vor dem Wiedersehen von Kjaer: „Er ist ein eminent wichtiger Spieler für Lille. Er hat Führungsqualitäten in der Mannschaft.“ Dass es im Sommer 2013 zur Trennung von ihm kam, bezeichnet Hecking nun als „unglücklich gelaufen“. Für Kjaers Karriere sei der Wechsel nach Frankreich daher „richtig wichtig“ gewesen.

rs/dpa

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