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Kießling beschert Bayer vierten Saisonsieg: 3:1 gegen Wolfsburg

VfL Wolfsburg Kießling beschert Bayer vierten Saisonsieg: 3:1 gegen Wolfsburg

Die Arena von Bayer Leverkusen bleibt für den VfL Wolfsburg eine uneinnehmbare Festung. Auch im 17. Bundesliga-Spiel am Rhein gelang den Niedersachsen trotz einer guten Leistung kein Erfolg. Am Ende reichte es nach dem Doppelpack von Stefan Kießling (65./90.+2) zum 3:1 (1:1) nicht einmal mehr zum ersten Auswärtspunkt in dieser Saison.

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Wolfsburgs einziges Tor: Stürmer Ivica Olic (r.) und Leverkusens Verteidiger Emir Spahic kämpfen um den Ball.

Quelle: dpa

Sidney Sam brachte die Mannschaft von Trainer Sami Hyppiä in der 26. Minute in Führung, Ivia Olic (39.) schaffte an seinem 34. Geburtstag noch vor der Halbzeit den verdienten Ausgleich.

Doch Kießling brachte Bayer vor 27.149 Zuschauern in der BayArena per Kopf erst auf die Siegerstraße eher er in der Nachspielzeit auf 3:1 erhöhte. Mit dem vierten Saisonsieg gelang Bayer vor dem Champions-League-Auftakt am Dienstag bei Manchester United ein wichtiges Erfolgserlebnis. Fünf Minuten vor dem Ende sah der Neu-Wolfsburger Luiz Gustavo bereits seine zweite Gelb-Rote Karte in dieser Spielzeit.

Nach der 0:2-Niederlage vor zwei Wochen auf Schalke brachte Hyypiä in Philipp Wollscheid und Roberto Hilbert zwei neue Abwehrkräfte. Lars Bender musste wegen seiner Hüftbeschwerden passen, für ihn rückte wieder Kapitän Simon Rolfes ins Mittelfeld. Rückkehrer Eren Derdiyok war im Kader, blieb aber auf der Bank. Bei den „Wölfen“, die bis dato in 16 Partien in Leverkusen 12 Niederlagen kassiert hatten, spielte Marcel Schäfer anstelle von Ivan Perisic auf der linken Seite. Luiz Gustavo war nach seiner Sperre wieder dabei, Olic in vorderster Front nach der Verletzung von Bas Dost Alleinunterhalter.

Im Duell der Werksvereine begannen die auswärts weiter sieglosen Wolfsburger engagiert, ohne sich aber in den ersten 20 Minuten einen zwingende Torchance zu erspielen. Bayer lauerte im eigenen Stadion eher auf Kontermöglichkeiten, schaltete dann aber blitzschnell um. So wie in der 24. Minute, als Rolfes steil auf Sam spielte. Der Jung-Nationalspieler ließ dem herausstürzenden VfL-Schlussmann Diego Benaglio mit einem überlegten Schlenzer ins lange Eck keine Chance.

Die Mannschaft von Dieter Hecking ließ sich durch den 0:1-Rückstand nicht schocken, suchte zielstrebig weiter den Weg nach vorn. Olic tauchte immer wieder gefährlich vor dem Bayer-Tor auf, hatte aber zunächst Abschluss-Pech. Bis zur 39. Minute, als er fast artistisch eine Flanke von Linksverteidiger Ricardo Rodriguez volley zum 1:1 im Bayer-Tor unterbrachte. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Luiz Gustavo noch Pech bei seinem Schlenzer an die Latte.

Nur sechs Minuten nach dem Wechsel hatte Heung Min Son die Riesenmöglichkeit, Bayer wieder in Front zu schießen. Doch dem Südkoreaner versagten nach einem tollen Kießling-Pass frei vor dem starken Benaglio die Nerven. Er schob den Ball knapp am Tor vorbei. Kurz darauf vereitelte der VfL-Torwart zwei weitere Großchancen von Sam und Sebastian Boenisch (54.). Die Partie nahm nun richtig Fahrt auf. Leverkusen drängte auf den Erfolg, den Kießling mit seinen beiden Treffern unter Dach und Fach brachte. Erst traf der Torjäger per Kopf nach einem Freistoß von Gonzalo Castro, dann vollendete er zum 3:1 aus spitzem Winkel.  

dpa

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