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Kein internationales Geschäft: „Wir werden leiden“

VfL Wolfsburg Kein internationales Geschäft: „Wir werden leiden“

Wolfsburg. Keine Champions League, keine Europa League: Die vergangene Saison lief für den VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga nicht wie gewünscht. Jetzt begann mit dem Test in Glasgow (1:2) die Europareise in der Vorbereitung. Für VfL-Profi Marcel Schäfer ist das kein Trost, lieber hätte er internationale Pflichtspiele bestritten.

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Wäre in der Champions League gern wieder auf Real Madrid getroffen: VfLer Marcel Schäfer (l.).

Quelle: Imago

„Dass wir in der nächsten Saison nicht international spielen, wurmt mich sehr. Ich glaube, dass wir leiden werden, wenn wir unter der Woche auf dem Sofa sitzen. Vielleicht gehört so ein Dämpfer aber auch dazu, damit jeder merkt, dass es nicht von alleine geht“, sagt der 32-Jährige. An die Spiele gegen die großen Klubs erinnert sich der Linksverteidiger gern zurück. „Es war immer ein geiles Gefühl, in den großen Stadien unterwegs zu sein. Egal, ob in Mailand, Neapel oder Everton. Von Manchester und Madrid brauchen wir erst gar nicht zu reden“, sagt er.

Die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb ist das Ziel für die kommende Saison. Schäfer ist sich sicher, dass die vier Neuzugänge Yannick Gerhardt, Josip Brekalo, Daniel Didavi und Jeffrey Bruma ihren Teil dazu beitragen werden: „Die Neuen sind sehr offen und bringen sich schon extrem gut ein. Alle verstehen schon sehr gut. Vor allem von Josip bin ich sehr überrascht“, so Schäfer.

Obwohl der VfL-Kader wohl erst zum Ende der Transferperiode am 31. August endgültig feststehen wird, macht sich der Abwehrspieler keine Gedanken um die zahlreichen Spekulationen. „Ich befasse mich damit nicht. Ich will auch nicht von einem Umbruch sprechen. Wir hatten schon Zeiten, da sind 16 Spieler gegangen und 15 gekommen. Das war ein ganz anderes Kaliber“, erinnert sich Wolfsburgs Nummer 4, der mit dem VfL in seine zehnte Saison geht. Für ihn seien die Gerüchte um Ab- und Zugänge normal. „Die Spekulationen gibt es zwangsläufig. Das gehört zum Fußball-Geschäft dazu.“ In einer Sache ist sich Schäfer aber sicher: „Wir werden nächste Saison eine starke Truppe haben.“

mwe

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