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Kein USA-Wechsel? Schäfer grübelt

VfL Wolfsburg Kein USA-Wechsel? Schäfer grübelt

Donald Trump wird neuer Präsident der USA - das lässt viele Europäer ihre Einstellung zu den Vereinigten Staaten überdenken. Gilt das auch für Marcel Schäfer? Der Profi des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg wollte eigentlich nach dieser Saison in die amerikanische MLS wechseln.

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Doch kein USA-Wechsel? VfL-Rekordspieler Marcel Schäfer (v.).

Quelle: Imago

Wolfsburg. „Aber man wird jetzt schon nachdenklich“, gibt der VfL-Rekordspieler zu.

Grundsätzlich sei es angesichts der sportlichen Situation in Wolfsburg „nicht der richtige Augenblick, um sich über Pläne ab Sommer Gedanken zu machen.“ Aber dass es für ihn eine Option sei, nach Ablauf seines Vertrags auf eine begrenzte Zeit in die USA zu wechseln, hatte der 32-Jährige in der Vergangenheit immer wieder betont. „Diese Option ist immer noch da, aber ich bin mir nicht mehr ganz so sicher. Der Ausgang der Wahl hat da einen Denkprozess gestartet. Wenn ich mir den Wahlkampf angucke, ist da viel passiert, was mit meinen Werten nicht vereinbar ist, gerade auch, weil ich Sportler bin“, so Schäfer.

Die Wahl von Milliardär Trump hatte international viele Sportler-Reaktionen hervorgerufen. „Ist das das Ende meiner künftigen MLS-Träume?“, twitterte etwa Bayern-Profi Javier Martinez. Und Ex-Bundesliga-Spieler Vincent Kompany (jetzt bei Manchester City) meinte sarkastisch: „Lasst uns allen Idioten rund um die Welt Macht geben und dann schauen, was passiert. Das ist Reality-TV der nächsten Art.“ Und die französische Tennis-Spielerin Kristina Mladenovic fragte: „Ernsthaft, Amerika?!“

apa

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