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Kein ICE-Duell: Hertha kommt diesmal im Bus

VfL Wolfsburg Kein ICE-Duell: Hertha kommt diesmal im Bus

Auswärtsspiel in Wolfsburg: Jahrelang war das für Hertha die kürzeste Auswärtsfahrt in der Fußball-Bundesliga. Doch aus dem schnellen ICE-Duell wird diesmal nichts - weil die Bahn-Trasse bei Magdeburg kaputt ist. Stattdessen kommen die Berliner im Bus und hoffen auf den nächsten Schritt ihres Höhenflugs.

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Busfahren statt Bahnreisen: Hertha BSC kommt wegen der überfluteten Gleise bei Magdeburg diesmal auf vier Rädern statt auf Schienen nach Wolfsburg.

Drei Spiele, sieben Punkte - Aufsteiger Hertha ist so gut in die Saison gestartet wie nie zuvor. „Es ist schön, wenn man erfolgreich ist“, sagt Trainer Jos Luhukay. „Aber den Erfolg auch zu halten, ist der nächste Schritt für uns.“ Dafür gibt‘s morgen in Wolfsburg einen echten Prüfstein. „Der VfL ist der stärkste Gegner, den wir in dieser Saison bisher hatten. Der Kader hat auf jeder Position eine sehr hohe Qualität. Ich traue der Mannschaft zu, dass sie in dieser Saison zur Bundesliga-Spitze aufschließt“, so der Coach.

Allerdings wollen sich Luhukay und die Hertha beim VfL nicht verstecken. „Wir fahren ohne Angst nach Wolfsburg“, sagt der Trainer. „Wir wollen uns dort auch nicht passiv verhalten, sondern so oft wie möglich Druck auf den Gegner ausüben und möglichst immer nach vorn spielen - so wie wir es auch schon in Nürnberg gemacht hatten.“ In der Partie kassierte Hertha kurz vor Schluss den unglücklichen 2:2-Ausgleich.

Für Hertha ist es auch die Woche nach der Berichterstattung über angeblichen Sex einiger Spieler mit einem 16-jährigen Mädchen - der sogenannten Lolita-Affäre. „Es ist gut, dass sich die Mannschaft nun wieder auf Fußball freuen kann“, sagt Luhukay, dem die Geschichte sehr nahe gegangen war. „Ich konnte keine Nacht schlafen und glaube auch, dass sich die Mannschaft nicht so auf das Spiel gegen den HSV konzentrieren konnte.“ Das sei jetzt wieder anders. Luhukay: „Die Fokussierung auf Wolfsburg ist maximal.“

rs

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