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Kapitän Gustavo: Kein Bekenntnis zum VfL

VfL Wolfsburg Kapitän Gustavo: Kein Bekenntnis zum VfL

Frankfurt. Die Kapitänsfrage war beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg lange Zeit ungeklärt - und ist es auch weiterhin. Beim 2:1-Sieg bei Drittligist FSV Frankfurt fiel die Wahl auf Routinier Luiz Gustavo - aber bleibt der Brasilianer Spielführer?

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Könnte sich weiterhin einen Vereinswechsel vorstellen: VfL-Profi Luiz Gustavo lief gegen den FSV Frankfurt als Kapitän auf und führte sein Team in die nächste Pokalrunde.

Quelle: Imago

Nach dem Spiel hat er seine Zukunft erneut offen gelassen und könnte sich einen Vereinswechsel nach wie vor gut vorstellen. Da hat er die Rechnung aber ohne VfL-Manager Klaus Allofs gemacht.

„Ich wollte was Neues ausprobieren, aber es wird immer schwieriger, weil das Transferfenster nur noch bis zum 31. August geöffnet ist. Aber ich hätte auch nichts dagegen, hierzubleiben“, so Gustavo. Allen Spekulationen über einen eventuellen Abgang des Leistungsträgers schob Allofs prompt einen Riegel vor. Nachdem der 59-Jährige von den Aussagen erfahren hatte, kam er nach dem Spiel noch einmal aus der Kabine und betonte gegenüber den anwesenden Journalisten: „Luiz bleibt!“

Einen wechselwilligen Spieler zum Kapitän zu ernennen, damit haben die Wolfsburger schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht. Ex-VfL-Coach Steve McClaren machte in der Saison 2010/11 Angreifer Edin Dzeko zum Spielführer. Auf Biegen und Brechen wollte der Stürmer Wolfsburg damals aber verlassen, provozierte einen Transfer unter anderem, indem er seinem Trainer beim 2:2 gegen Hoffenheim den Handschlag verweigert hatte. Ein halbes Jahr lang trug der Bosnier die Binde. In der Winterpause verließ er den VfL zu Manchester City.

Jetzt wurde mit Gustavo erneut ein VfLer zum Kapitän befördert, der den Verein eigentlich gern verlassen möchte. Inter Mailand und Juventus Turin sind interessiert. Allerdings: Endgültig entschieden, wer in der neuen Saison die Binde trägt, hat sich VfL-Coach Dieter Hecking noch nicht. Er erklärte die Wahl fürs Pokalspiel wie folgt: „Die Entscheidung ist aufgrund von Diegos Erkrankung gefallen.“ Anfang vergangener Woche hatte der eigentliche Kapitän Benaglio mit einer Magen-Darm-Grippe pausieren müssen. Eine endgültige Entscheidung in Sachen Kapitän soll in dieser Woche fallen.

In Frankfurt machte Gustavo seine Aufgabe jedenfalls ordentlich. Unaufgeregt und souverän führte er sein Team in die zweite Pokalrunde. Er dirigierte, brachte Stabilität und war mit dem Kopf bei der Sache. Ob er mit oder ohne Binde aufläuft, spielt für den Mittelfeldstrategen keine besondere Rolle: „Ich möchte der Mannschaft helfen. Wir haben mit Diego einen guten Kapitän.“

mwe

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