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Kalt war‘s für alle, für einen war‘s schmerzhaft

VfL Wolfsburg Kalt war‘s für alle, für einen war‘s schmerzhaft

Kaltstart in die Vorbereitung auf die Rückrunde: Bei Schneetreiben und minus 6 Grad bat Dieter Hecking die Profis des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gestern zur ersten Einheit 2016. „Der erste Eindruck ist gut, das passt“, erklärte der VfL-Coach.

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Ein ungemütlicher Start ins Fußballjahr 2016: Bei Schneetreiben und Minustemperaturen absolvierten die VfLer die erste Einheit, VfL-Coach Dieter Hecking (r.) war zufrieden.

Quelle: Boris Baschin

Mit 22 Feldspielern, darunter Neu-Profi Jannes Horn, der die gesamte Vorbereitung mitmachen soll, und drei Torhütern war Hecking auf dem Platz vor der Arena. Wie erwartet, fehlten nur Luiz Gustavo und Carlos Ascues. Julian Draxler hingegen erzielte das erste Tor des Jahres im Trainingsspiel. Nach kalten rund 90 Minuten war der erste Aufgalopp 2016 für die Profis beendet.

„Nach meinen Fingern zu urteilen, war es sehr, sehr kalt. Aber wenn man sich bewegt, dann geht‘s“, sagte Maxi Arnold. Dennoch hatten sich die Wolfsburger nur dick eingepackt mit Handschuhen und Mützen auf den Platz gewagt. Einzige Ausnahme: Josuha Guilavogui. Der Franzose übte sogar gestern in kurzer Hose – und mit Schmerzen, als er einen Ball in die untere Körpermitte bekam.

Bis Freitag stehen nun immer zwei Einheiten täglich auf dem Programm. Weil die Profis nur zwei Wochen frei hatten, muss Hecking nicht an den Grundlagen feilen, sondern kann gleich an die Feinabstimmung gehen. „Wir werden alles darauf auslegen, dass wir gegen Frankfurt gut aus den Startlöchern kommen“, erklärt der Coach.

Am Samstag fliegt der VfL dann ins Trainingslager nach Portugal – ins Warme. Doch zumindest Hecking macht die Wolfsburger Kälte nichts aus: „Wir nehmen die Begebenheiten so an, wie sie sind. Und wenn wir zurückkommen, wird wahrscheinlich immer noch Winter sein...“

tik/eh

„Luiz fühlt sich besser“

Ohne Luiz Gustavo und Carlos Ascues hat der VfL am Montag die Vorbereitung aufgenommen. Doch Trainer Dieter Hecking hofft, dass die beiden Wolfsburger Sorgenkinder schon kommende Woche wieder dabei sind.

Gustavo hat nach seiner OP im vergangenen Sommer immer noch Probleme mit dem Knie. „Bei Luiz ist es so, dass er sich besser fühlt und das Knie auch besser aussieht“, erklärt Hecking. „Wir wollen die nächsten Tage nutzen, um ihn läuferisch weiter aufzubauen.“ Die große Hoffnung des Trainers ist, „dass er in Portugal wieder zur Mannschaft stößt“. Am Freitag direkt nach dem ersten Testspiel bei Energie Cottbus hebt der VfL-Tross ins Trainingslager ab.

Bei Ascues hat sich Montag Mannschaftsarzt Günter Pfeiler das Knie angeschaut. Der Peruaner hat ein Knochenödem. „Er kann im Moment nicht mit dem Ball trainieren. Wir hoffen aber, dass wir ihn soweit kriegen, dass er mit nach Portugal kommen kann“, sagt Hecking. Ascues hat seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer noch kein Spiel für den VfL bestritten und soll eigentlich ausgeliehen werden.

tik/eh

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