Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Jungs Kreuzbandriss: „Ich war geschockt“

VfL Wolfsburg Jungs Kreuzbandriss: „Ich war geschockt“

Er hat beim VfL lange gebraucht, bis er so richtig ins Laufen kam. Aber: Zuletzt war Sebastian Jung gesetzt - und dann zog er sich in der Königsklasse in Gent einen Kreuzbandriss zu. „Meine erste schwere Verletzung am Knie, meine erste OP überhaupt“, kann es der Rechtsverteidiger der Wolfsburger kaum fassen.

Voriger Artikel
Jetzt hat‘s auch noch den Trainer erwischt
Nächster Artikel
Den neuen Vertrag feiert Arnold mit Zitronen-Limo

Noch in Augsburg im Krankenhaus: Bei der OP von VfL-Rechtsverteidiger Sebastian Jung ist alles glatt gelaufen.

Am Montagmorgen, vier Tage, nachdem er sich die Verletzung zugezogen hatte, wurde Jung in Augsburg von Knie-Spezialist Dr. Ulrich Boenisch operiert. Dabei hatte der VfLer unmittelbar nach dem Spiel („Ich konnte noch relativ normal gehen“) und am Tag nach der Partie noch geglaubt, dass es nicht so schlimm sei. „Ich hatte die Hoffnung, dass vielleicht nur das Innenband kaputt ist. Aber als unser Doc gesagt hat: Das Kreuzband ist gerissen, war ich geschockt.“

Doppelt bitter für Jung: Er hatte sich gerade in die Mannschaft gespielt. „Ich habe lange dafür gearbeitet, um die Chance zu bekommen, mal über einen längeren Zeitraum spielen zu dürfen. Ich bin immer besser zurechtgekommen, daher ist es besonders bitter, wenn dir dann so etwas passiert“, so Jung gefrustet.

Das Spiel in Berlin verpasste er, weil er sich am Samstag auf den Weg nach Augsburg gemacht hatte. „Aber es ist jetzt nicht so, dass ich gar keinen Fußball mehr sehen möchte“, sagt Jung - und blickt schon wieder nach vorn. Ende der Woche darf er das Krankenhaus in Augsburg verlassen, den ersten Teil seiner Reha macht er in Offenbach-Kaiserlei. „Da bin ich in guten Händen“, sagt der 25-Jährige, der bei normalem Heilungsverlauf erst im August wieder voll zurück sein dürfte. Das ist für ihn noch Zukunftsmusik. Wolfsburgs Nummer 24: „Ich muss mich jetzt erst einmal mit der Situation zurechtfinden, weil ich so etwas noch nie hatte. Erst dann geht‘s darum, alles zu tun, um gestärkt wieder zurückkommen zu können.“

eh

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell