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Jung will runter von der Bank

VfL Wolfsburg Jung will runter von der Bank

Sebastian Jung kam gestern Vormittag ein bisschen später aus der Kabine. Der Grund: Der VfL-Rechtsverteidiger bekam von Trainer Dieter Hecking Videos gezeigt. Videos, die zeigten, warum es für den Ex-Frankfurter beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten noch nicht läuft.

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Prominente Bankdrücker: VfL-Rechtsverteidiger Jung (l.) will im Wolfsburger Spiel ebenso eine feste Größe sein wie Weltmeister Schürrle.

In der Hinrunde hatte der 24-Jährige noch regelmäßig gespielt - auch, weil Alternativen wie Christian Träsch oder Patrick Ochs verletzt waren. Jetzt haben ihm Offensivmann Vieirinha und Träsch den Rang abgelaufen. Jung sitzt häufig auf der Bank, doch von der will er schnell runter. „Sebastian schätzt sich und seine Leistung gut ein - er ist da nicht weit weg von meinen Gedanken“, so Hecking, der sich mehr Risikobereitschaft im Spiel des Defensivmannes wünscht. „Ich habe einen Sebastian Jung vor Augen, der in seiner Zeit in Frankfurt bis auf die Grundlinie marschiert ist.“

Doch Jung spielt in Wolfsburg zu verhalten, denkt dem immer nach vorn spielen lassenden Trainer zu defensiv. „Ich bin mit meiner Leistung, wenn ich spiele, nicht zufrieden - und der Trainer ist das auch nicht“, zeigt sich Jung selbstkritisch. „Deswegen bin ich zuletzt auch ausgewechselt worden.“

Jung weiß, dass er offensiver spielen muss. „Nur gut zu stehen und kaum Fehlpässe zu spielen, reicht mir nicht. Ich muss auch mal Akzente setzen, aber das gelingt mir noch nicht“, so der VfL-Profi, der, wenn er spielt, nicht so drin ist in der Partie, wie er es sich wünscht. Jung: „Es gibt mal bessere Spiele wie in der Europa League gegen Lissabon, dann gibt‘s Spiele wie drei Tage später gegen Hertha, wo gar nichts funktioniert.“

Vieles sei Kopfsache: „Meine Chance wird wieder kommen - und dann möchte ich so spielen, wie ich es gegen Lissabon gemacht habe. Das ist mein Anspruch.“

eh

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